© RMN (Musée de l'Orangerie) / Hervé Lewandowski

© RMN (Musée de l'Orangerie) / Hervé Lewandowski

© RMN (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski

© RMN (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski 

Freilichtmalerei à la Monet

Claude Monet wird am 14. November 1840 in Paris geboren.

Über 60 Jahre lang malt Monet ohne Unterlass, er schafft ein Werk, das den Impressionismus in seiner reinsten Form verkörpert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einem Grundstein der modernen Kunst wird. In erster Linie fraglos Landschaftsmaler, widmet sich Monet doch mehrfach auch Genredarstellungen und Stillleben. Mit dem Frühstück im Grünen oder Frauen im Garten nimmt Monet die zusätzliche Herausforderung der Arbeit im Freien an.

In der Normandie seiner Kindheit, wo Boudin und Jongkind ihn in das Malen "en plein air" eingeführt hatten, stellt er marine Szenen und auch "Schnee-Effekte" dar. Zurück in Paris und Umgebung reflektieren seine licht- und farbintensiven Landschaften an den Ufern der Seine in den 1870er Jahren die volle Entfaltung des Impressionismus.

Im Altern von 50 Jahren legt Monet 1890 den Garten auf seinem Grundstück in Giverny an und lässt sich von den umgebenen Landschaften inspirieren. Er arbeitet systematisch an Gemälden mit demselben Motiv, die als Serien angelegt sind, um die Entwicklung des Motivs unter den sich ändernden Lichtverhältnissen im Laufe der Stunden und Jahreszeiten aufzuzeigen.

Mit dem Zyklus Große Seerosen-Dekorationen macht Monet als Dekorateur einen Namen. Sie stellen die Krönung seiner lebenslangen künstlerischen Suche dar.

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