Exklusiv-Interview mit Xavier Yarto, einem aufstrebenden mexikanischen Künstler

Veröffentlicht am März 24 à 23:05

Exklusiv-Interview mit Xavier Yarto, einem aufstrebenden mexikanischen Künstler

Ich kann mir eine größere Präsenz in Europa vorstellen. Ich denke, ich werde mich auf ganz natürliche Weise durch meine Interessen und die Herausforderungen, denen ich mich stelle, künstlerisch weiterentwickeln. Dazu gehört es auch, mit unterschiedlichen Materialien zu experimentieren
Als Autodidakt und Pionier der Fusion moderner Kunst mit prähispanischer Kunst ist der Mexikaner Xavier Yarto Mitglied zahlreicher Künstlerverbände:

Confédération Internationale des Sociétésd’Auteurs et Compositeurs in Paris, Frankreich

  • Brasilianischer Urheberverband „DireitosVisuais“
  • Gesellschaft der Bildenden Künste in Argentinien

Er hat seit 2006 mehr als 20 Interviews in Mexiko, Spanien, den Niederlanden und den USA gegeben und mehr als 20 Ausstellungen in Mexiko, Spanien, den Niederlanden, Schweden und den Vereinigten Staaten realisiert. 2015 ist er in Paris, Rom und in Österreich präsent.

Interview

Pebeo: Wie haben Sie mit dem Malen begonnen?
Xavier: Schon als Kind habe ich immer gern gezeichnet, als Jugendlicher habe ich in einer Kunstgalerie gearbeitet und dann merkte ich, dass ich malen konnte. Mein erstes Bild war ein Büffel auf einem Holzuntergrund. Ich nahm den Büffel aus einem Geschichtsbuch, weil ich meinte, er wäre leicht zu malen und ich verwendete Ölfarben, die ich im Haus gefunden hatte. Heute habe ich ihn nicht mehr. Wahrscheinlich habe ich ihn jemandem geschenkt.

Erzählen Sie uns über Ihren Stil. Wie ist er zu dem heutigen Stil geworden? Wie er sich entwickelt?
Ich habe zwei Stile, der eine ist rein abstrakt, der andere ist eine Fusion der prähispanischen Kunst mit abstrakter Kunst.Der zweite Stil entstand aus meiner Leidenschaft für die mexikanische Archäologie und ich dachte, es wäre eine gute Idee, beide miteinander zu verbinden.Angefangen habe ich mit dieser Technik 2006, kurz vor meiner Ausstellung in New York. Meine erste Ausstellung in diesem Stil fand unter dem Titel "Prähispanische Farben und Räume" in der Kunstgalerie der Universität von Colima statt.

Wie würden Sie Ihre Kunst beschreiben?
Originell, farbenfroh und ungewöhnlich. Es ist eine zeitgenössische Kunst mit prähispanischen Themen.

Was fühlen Sie im Hinblick auf die Farben, die Sie verwenden?
Ich mag den Gedanken, dass meine Arbeit wirklich von der Farbe bestimmt wird. Es ist meine Absicht, Freude in jedes Werk zu bringen, an dem ich arbeite.

Was inspiriert Ihre Kreationen?
Die Ruhe, ich arbeite gern ohne jeden Stress. Manchmal kommen mir die Ideen und Inspirationen während ich schlafe. Ich wache plötzlich auf und fange an zu malen, um die Idee nicht zu verlieren.

Tlaloc II

Wie reagiert die Öffentlichkeit auf Ihre Arbeit und Ihre zahlreichen Ausstellungen? Stellen Sie Unterschiede zwischen Mexiko und anderen Ländern fest?
Ich habe das große Glück, überall eine sehr positive Resonanz zu finden. Ich habe den Eindruck, die Reaktionen sind in Europa am positivsten, wahrscheinlich, weil die Mexikaner mit der abstrakten Kunst nicht sehr vertraut sind. Eines Tages kam in Mexiko jemand zu mir und sagte: Hier in „Mexiko malen alle prähispanisch.“

Was war Ihr schönstes Erlebnis auf einer Ausstellung?
Alle meine Ausstellungen waren fantastische Erlebnisse für mich, aber wirklich besonders war die Ausstellung in Amsterdam – meine erste Einzelausstellung in Europa.

Wohin wird sich Ihre Arbeit in den kommenden Jahren entwickeln? Welches ist Ihr künstlerischer Weg?
Ich kann mir eine größere Präsenz in Europa vorstellen. Ich denke, ich werde mich auf ganz natürliche Weise durch meine Interessen und die Herausforderungen, denen ich mich stelle, künstlerisch weiterentwickeln. Dazu gehört es auch, mit unterschiedlichen Materialien zu experimentieren.Wohin wird sich Ihre Arbeit in den kommenden Jahren entwickeln? Welches ist Ihr künstlerischer Weg?Ich kann mir eine größere Präsenz in Europa vorstellen. Ich denke, ich werde mich auf ganz natürliche Weise durch meine Interessen und die Herausforderungen, denen ich mich stelle, künstlerisch weiterentwickeln. Dazu gehört es auch, mit unterschiedlichen Materialien zu experimentieren.

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Blanc

Wie sehen Sie dieWelt der Kunst heute?
Sehen Sie Unterschiedezwischen der Kunst in Lateinamerika und dem Rest der Welt?
Ich begeistere michbesonders für die abstrakte Kunst, und ich sehe keine großen Unterschiedezwischen der Kunst in Lateinamerika und dem Rest der Welt.
Das einzige, wasmir einfällt ist, dass Sie noch mehr kämpfen müssen, wenn Sie in LateinamerikaErfolg haben wollen.

Welche Künstlerinspirieren Sie?
Es gibt mehrere Künstler, die mich inspiriert haben – Matisse, Jackson Pollock und Mark Rothko.

Welches ist heuteIhre künstlerische Ambition?
Hart zu arbeitenund meine Arbeit so viel zu zeigen, wie ich kann.

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Blanc

 

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