Pébéo und die Farbe

1919

Die Entstehung von "La Pébéo"

■ Die Entstehung von "La Pébéo"

Die Compagnie Française de Produits Chimiques, "La Pébéo" wird im September in einem Vorort im Osten Marseilles gegründet. Claudius
Chaveau, ein junger Ingenieur, tritt 1922 in das Unternehmen ein. Schnell wird er Betriebsleiter und Geschäftsführer ...
Die Entstehung von "La Pébéo"

■ Die Entstehung von "La Pébéo"

Die Fabrikgebäude befinden sich in Saint-Marcel,zwischen der Landstraße und dem Flüsschen Huveaune. Ein Kanal, der Béal, liefert die Energie zum Betrieb es 20 Mitarbeiter zählenden Unternehmens. Die erste Geschäftsaktivität besteht in der Herstellung von Bleiderivaten. Die erzeugten Pigmente werden im Reinzustand vertrieben oder als Farbpulver für das Malerhandwerk. Einsatzfertige Farben existieren noch nicht.

■ "Pébéo" oder "PbO"?

Pébéo - eine chemische Formel? Darauf muss man erst einmal kommen! Als ob das Pigment "PbO", Blei(II)-oxid, Ausgangsstoff für Farbpigmente, mit dem Hersteller eins wäre ...
"Pébéo" oder "PbO"?

■ "Pébéo" oder "PbO"?

Das Blei "Pb" wird in Tiegel gegossen und zunächst zu PbO oxidiert, anschließend zu Pb3O4, dem Minium, einem künstlichen Pigment. Dieses seit dem Altertum bekannte Bleioxid ist orangefarben. Laut Plinius dem Älteren wird es auch als "minium secundarium" bezeichnet. Beim Brand eines Lagers erlangte das gelagerte Bleiweiß durch die Hitzeeinwirkung diesen schönen orangefarbenen Ton. Dieser Erhitzungsprozess wird in geregelter Form heute immer noch verwendet.

■ Farbe im Blut

Der aus einer Lyoner Seidenmacherfamilie stammende Claudius Chaveau beginnt nach einer Ausbildung an der Webereischule dank eines Stipendiums ein Studium der Chemie ...
Farbe im Blut

■ Farbe im Blut

Aus der Seidenmacherei liebt Claudius Chaveau den Anblick der von den Färbern angelieferten Knäuelhaufen. Noch mehr als der Stoff fasziniert ihn bereits die Wirkung der Farbe ... Er arbeitet einige Monate in den Laboratorien der Brüder Lumière,bevor er vom Betriebsleiter der Compagnie Française de Produits Chimiques - La Pébéo, angesprochen wird, der einen Ingenieur sucht. Damit beginnt die lange Familiengeschichte eines Farbenherstellers.

■ Ein farbenreiches Jahr

Ende der zwanziger Jahre investiert die Fabrik in neue Fertigungsverfahren, die es Claudius Chaveau beim Einkauf ermöglichen, der Spekulation am Bleimarkt zu entgehen.
Ein farbenreiches Jahr

■ Ein farbenreiches Jahr

Im Jahr 1929 werden die gesamten herkömmlichen Verfahren der Firma La Pébéo durch die Produktion von gelben und orangefarbenen Chrompigmenten (Bleichromat aus der Fällung eines alkalischen Chromates in einer Bleisalzlösung), von Cadmiumpigmenten und Lacken (aluminiumhaltige farbige Stoffe) sowie von Farbpulvern für das Malerhandwerk ersetzt.

■ Was ist Chromgelb?

Nach seiner Entdeckung durch den Chemiker Vauquelin im 18. Jahrhundert erhielt das aus dem Ural stammende orangerote Mineral wegen seiner farbigen Salze den Namen "Chrom" (griechisch: Farbe).
Was ist Chromgelb?

■ Was ist Chromgelb?

Sein lebendiges und deckendes Gelb hatte den Malern bis dahin auf ihrer Palette gefehlt. Die Farbtöne reichen von Grüngelb bis Gelborange.
Das Chromgelb mit der Formel PbCrO4 ist ein Pigment mit hoher Dichte und Deckkraft, jedoch nur mittlerer Lichtbeständigkeit. Es wird durch die Reaktion von Bleiacetat mit Natriumdichromatgewonnen..

1929

Ein farbenreiches Jahr

■ Die Kunst der Entdeckung

Die zwei Talente von Claudius Chaveau: Neugier und die Gabe, konstruktive Ideen zu aufzugreifen ... Im folgenden Jahr beginnt die Entwicklung von Farbpulvern für das Beschilderungswesen.
Die Kunst der Entdeckung

■ Die Kunst der Entdeckung

Versuche unter extremen Bedingungen erlauben eine Optimierung der Zusammensetzung der Pigmente. Dabei wird die Beständigkeit der Pigmente in salzhaltiger Luft bei gleichzeitiger Sonneneinstrahlung und die Güte von Unterwasserfarben untersucht. Wenngleich letztere nicht in die Herstellung gehen, eröffnet die Produktion für das Beschilderungswesen und die Werbebranche dem Unternehmen jedoch vielversprechende Perspektiven.

■ Ein Sprung ins Zeitalter der Fertigfarben

Ideen werden klarer und das Firmenlabor wird aktiv: Die Entwicklung von gebrauchsfertigen, mit Öl verriebenen Farben beginnt. Versuch folgt auf Versuch, die Feinabstimmung ist schwierig ...
Ein Sprung ins Zeitalter der Fertigfarben

■ Ein Sprung ins Zeitalter der Fertigfarben

Die Farben werden auf Blechplättchen aufgetragen und teilweise abgedeckt der Sonne ausgesetzt, um ihre Beständigkeit zu beurteilen. Heureka! Die Zusammensetzungen mit den besten Versuchsergebnissen werden ausgewählt ... La Pébéo bringt die ersten Ölfarben in Tuben für die Wandwerbung heraus! Diese für das Handwerk und die Dekoration bestimmten Farben überzeugen auch die Künstler unter den Werbemalern und gelangen auf diese Weise in die Welt der Kunst. Ohne es zu wissen beginnt für La Pébéo ein langsamer Wandlungsprozess ...

■ 15 gebrauchsfertige Farben: eine Revolution!

Markenfarben sind in den dreißiger Jahren selten. Die Handwerker rühren ihre Farben selbst mit Grundstoffen von Firmen wie La Pébéo an. Ein langwieriges und umständliches Verfahren ...
15 gebrauchsfertige Farben: eine Revolution!

■ 15 gebrauchsfertige Farben: eine Revolution!

Anleitung: Die Farben in einem Eimer anrühren, die Mischung stehen lassen (erleichtert die Dispersion des Pigmentes im Bindemittel), anschließend verdünnen und durch ein Drahtsieb leiten! Trotz aller Sorgfalt bei der Arbeit ist das Ergebnis nicht gesichert, vor allem wegen der ungenauen Dosierung der Binde- und Trockenmittel oder deren mangelnder Qualität. La Pébéo bringt zunächst 15 gebrauchsfertige Farben auf den Markt.

■ Farbe ist auch eine Sache der Tube ...

Genau wie die Künstler verfertigten auch die Handwerker ihre Farben jahrhundertelang selbst in der Werkstatt. Farbtuben, wie wir sie kennen, lagen in weiter Ferne ...
Farbe ist auch eine Sache der Tube ...

■ Farbe ist auch eine Sache der Tube ...

Wegen der fehlenden Konservierungsmöglichkeiten vermischten die Künstler die gemahlenen Pigmente erst kurz vor dem Einsatz mit dem Bindemittel. Im 19. Jahrhundert dienten Schweineblasen als Behälter. Die Zinntube wird gegen 1840erfunden. Diese neuartigen Behälter konservieren die Farben über einen längeren Zeitraum. Dank ihnen können die Impressionisten ihr Atelier verlassen, um ihre Landschaften nach dem Motiv, das heißt in der Natur, zu malen.

1934

Ein Sprung ins Zeitalter der Fertigfarben

1927

Die Herstellung der Farben

■ Die Herstellung der Farben

Jeden Morgen bringt das Schaufelrad der marseiller Fabrik die Turbine in Schwung: Das "Monster" läuft an ...
Die Herstellung der Farben

■ Die Herstellung der Farben

Unter dem Geklapper der Antriebsriemen zerkleinert das Brechwerk Barytblöcke in haselnussgroße Brocken, die von einem Becherwerk in die Trichter des Mahlwerks geleitet werden, wo sie zu einem staubfeinen Pulver zermahlen werden - dem Trägerstoff der Farbe. Die besten Ergebnisse erzielen die großen, schweren Porphyr-Mühlsteine, die das Baryt und die Pigmente bei niedriger Drehzahl vermischen, verreiben und verfeinern, bis sie zu einer homogenen und kraftvollen Farbe geworden sind.

■ Farben für den Flexodruck

Im Laufe der Zeit entwickeln sich mehr oder weniger langlebige Aktivitäten. Ihr gemeinsamer Nenner: die Farbe! Beispiele sind die Herstellung von Flexodruckfarben oder von Spachtelmasse ...
Farben für den Flexodruck

■ Farben für den Flexodruck

In den dreißiger Jahren lässt sich mit Flexodruckfarben für das Bedrucken von Kaffeeverpackungen nicht viel verdienen. La Pébéo stoppt deren Herstellung - ebenso wie die Produktion von Spachtelmasse - zu Beginn des Krieges, da es an Rohstoffen mangelt. Das Verfahren findet heute in der Gestaltung von Etiketten, Kartonwaren und Lebensmittelverpackungen jedoch ein neues Interesse. Der dem Stempeldruck ähnliche, jedoch mehrfarbige Flexodruck konkurriert mit Verfahren wie dem Offsetdruck auf vielen Grundmaterialien.

■ Spachtelmasse und Farbpulver

Mit einem offenen Ohr gegenüber den Kunden versucht Claudius Chaveau stets, ihren Bedürfnissen bestmöglich und unvoreingenommen gerecht zu werden. Die Spachtelmasse ist dafür ein Beispiel ...
Spachtelmasse und Farbpulver

■ Spachtelmasse und Farbpulver

Der direkt für die Anwender – Drogisten, Glaser und das Malerhandwerk – hergestellte Kitt besteht hauptsächlich aus Schlemmkreide und Leinöl. Er wird gemeinsam mit dem zugehörigen Farbpulver vertrieben. Er eröffnet der Firma zusätzliche geschäftliche Aktivitäten.
1919 1934

1935

Eine Produktionsstätte für organische Pigmente

■ Ein neues Kind der Farbe ...

Seit dem ersten Tag wächst Robert Chaveau in einer außergewöhnlichen, faszinierenden Welt der Farben auf. Mit 8 Jahren fragt ihn sein Vater, Claudius Chaveau: "Sag, mein Sohn, kommst Du mir helfen?"
Ein neues Kind der Farbe ...

■ Ein neues Kind der Farbe ...

Sein Sohn nimmt ihn beim Wort: "Kann ich Dir helfen, ja? Darf ich?" "Aber Du kennst Dich noch nicht aus und wirst Dich schmutzig machen", antwortet der Vater. "Aber Papa! Lass mich es versuchen, ich habe doch eine Schürze!" "Nun gut, sieh her!" Robert verfolgt aufmerksam die Bewegung des Stößels im Mörser. "Das ist einfach, das kann ich auch", sagt er. "Wenn Du es kannst, dann mach mal..." Robert versucht es, doch will ihm die richtige Bewegung nicht gelingen. Der schwere Mörser wackelt. Der Farbstoff fällt auf die Schürze. "Nun mein Sohn, kannst Du es?Du dachtest, Du könntest es. Denke daran, dass man nichts von selbst kann, alles muss mit Fleiß und Ausdauer gelernt werden, auch die einfachsten Handgriffe." Eine erste Lektion, die Robert später befolgen wird ...

■ Eine Produktionsstätte für organische Pigmente

Organische Pigmente sind mehr und mehr im Kommen ... Claudius Chaveau weiß, dass dieser Markt für die Zukunft des Unternehmens entscheidend ist!
Eine Produktionsstätte für organische Pigmente

■ Eine Produktionsstätte für organische Pigmente

Am Standort Saint-Marcel wird ein großes Gebäude für die neu aufgenommene Fertigung von Orange-, Rot- und Bordeauxrot-Pigmenten gebaut. Organische Pigmente bieten eine große Vielfalt an Farbtönen. Einer der fünf riesigen Kessel ist für die Herstellung des für die Farbenproduktion wichtigen Trockenmittels auf Basis von Metallresinaten vorgesehen. Wie die Pigmente wird der als Durcilac bezeichnete Stoff im Feuchtverfahren hergestellt und anschließend getrocknet. Der Vertrieb erfolgt über dieselben Kanäle und weist ein schnelles Wachstum auf.

■ Was ist ein organisches Pigment?

Die im 19. Jahrhundert entdeckten organischen Pigmente ersetzen die mineralischen Pigmente Schritt für Schritt. Bei La Pébéo durchzieht mehr und mehr der Geruch von Beta-Naphtol die Luft ...
Was ist ein organisches Pigment?

■ Was ist ein organisches Pigment?

Synthetische Pigmente werden aus Teerdestillaten – Benzol, Naphtalin und Anthracen – hergestellt. In Saint-Marcel verstärkt sich das Pfeifen der Dämpfe in den Kesseln und das rhythmische Hämmern der Klappenpumpen.

■ Malerei im Sinn

Ohne es zu merken, steckt sich Claudius Chaveau in den Begegnungen mit Van Den Bussche und Blocteur an: mit dem Virus der Malerei!
Malerei im Sinn

■ Malerei im Sinn

"Ist das schlimm, Herr Doktor?" Anstatt sich auszukurieren, überlässt sich Claudius Chaveau dieser Passion und gibt sie an seinen Sohn Robert weiter. Durch den Kontakt mit Pierre Ambrogiani, René Seyssaud und Jean Saussac öffnet sich für den Farbenhersteller und seinen Sohn ein neuer Weg. Diese Entdeckungsreise beginnt in Péano, nahe der Thiars-Insel, einem Treffpunkt der Künstler, dem "Montparnasse" von Marseille: Die Begegnungen an diesem mythischen Ort inspirieren die erwachende Passion.

■ Die Anfänge der Acrylfarbe

Durch den Kontakt mit den Künstlern werden ständig Versuche mit neuen Materialien durchgeführt und eine neue Komposition erblickt bei La Pébéo das Licht der Welt: Die Super Détrempe Farbe. Das Symbol der entstehenden Moderne von La Pébéo!
Die Anfänge der Acrylfarbe

■ Die Anfänge der Acrylfarbe

Schnell trocknend und einfach zu handhaben - dem Ausdruck des Künstlers sind keine Grenzen gesetzt. Ein neues Material, ein Material der modernen Kunst entsteht in der Firma! Es nimmt das Aufkommen eines neuen Produktes voraus – der Acrylfarbe, die Jahre später erfunden wird, und die Welt der Malerei revolutioniert.

1949

Malerei im Sinn

■ Eine Acrylfarbe vor der Zeit!

Die Super Détrempe von La Pébéo ist eine hervorragende Farbe. Große Künstler erinnern sich noch lange an sie. Jedoch stellt sich der geschäftliche Erfolg nicht ein. Die Zeit ist noch nicht reif! La Pébéo war in diesem Fall wohl etwas zu modern ...
Eine Acrylfarbe vor der Zeit!

■ Eine Acrylfarbe vor der Zeit!

Die pigmentstarke, plastische und von der Textur der Ölfarbe ähnliche wasserlösliche Farbe zeigt auf den Bildern von Seyssaud und den Marokko-Skizzen von Robert Chaveau immer noch die gleiche Frische. Noch lange nach dem Produktionsstopp fragen die Künstler, die sie verwendet hatten, nach ihr ... Hätte La Pébéo mehr Ausdauer zeigen sollen? Denn erst 1978 erscheint die erste Acrylfarbe in Frankreich!

■ Die Schule der Näpfchen!

Die neue industrielle Dynamik lässt die wirtschaftliche Durststrecke der Kriegsjahre vergessen. Ein neues Farbenangebot wird mit der Eröffnung des Geschäftsbereiches Schulfarben entwickelt. La Pébéo steht am Beginn eines neuen Abenteuers ...
Die Schule der Näpfchen!

■ Die Schule der Näpfchen!

Trotz des bestehenden Know-hows in der Pigmentchemie ist alles Neuland! Zusammensetzungen, Verfahren ... zudem muss das Interesse des Handels geweckt werden. Den Plättchen folgt eine teigartige Farbe, die reich an Pigmenten und Gummi ist. Sie wird in Plastiknäpfchen gegossen und im Ofen getrocknet. Zwar ist das Verfahren nicht das sparsamste, das erzielte Produkt bietet jedoch die besten Anwendungseigenschaften und eine bemerkenswerte Farbwiedergabe.

■ Die Gouachetube wird ein Renner!

Wenige Monate nach der Erfahrung mit den Näpfchen findet die Gouachefarbe in Tuben einen großen Erfolg.
Die Gouachetube wird ein Renner!

■ Die Gouachetube wird ein Renner!

Die Gouachefarben heben sich von ähnlichen Produkten durch eine solche Qualität ab, dass sie von den Zeichenlehrern schnell weiterempfohlen werden. Der Handel wird auf diese Firma aus Marseille aufmerksam, die wie aus dem Nichts aufgetaucht ist. Wird sie eines Tages ein vollwertiger Partner werden? Noch sind wir jedoch weit von der "Aristokratie" der feinen Farben entfernt.

■ Aquarell: erste Kontakte und eine erwachende Leidenschaft ...

Schon während des Krieges war der Maler Van den Bussche in die Fabrik gekommen, um nach Farben zu fragen. Einige Farbtuben markieren den Beginn einer Freundschaft ... 1946 schickt er den Aquarellisten Charles Blocteur nach Saint-Marcel ...
Aquarell: erste Kontakte und eine erwachende Leidenschaft ...

■ Aquarell: erste Kontakte und eine erwachende Leidenschaft ...

Der Aquarellmaler benötigt jedoch keine Farben sondern eine Unterkunft. Ein Raum wird für ihn gefunden. Claudius Chaveau nutzt die Anwesenheit des Künstlers, um mit seiner "künstlerischen und technischen" Unterstützung eine Palette von Aquarellfarben zu entwickeln, die den existierenden Produkten ebenbürtig sind. Doch noch ist die Marke nicht anerkannt genug: Die Produktreihe gerät in Vergessenheit. Aus dieser Erfahrung erwächst jedoch eine Leidenschaft, die für die Zukunft der Firma ausschlaggebend wird: das Begeisterung Claudius' für die Malerei!

1948

Die Schule der Näpfchen!

1940

Ein Wundermittel: Farbplättchen!

■ Ein Wundermittel: Farbplättchen!

"Sie stellen Farben für das Bauwesen her, warum produzieren Sie nicht welche für Kinder, als kleine Plättchen?" Diese Worte von Mario de Andreis, einem Hersteller von Metallverpackungen, lassen Claudius Chaveau nachdenken ...
Ein Wundermittel: Farbplättchen!

■ Ein Wundermittel: Farbplättchen!

Unter den wirtschaftlichen Bedingungen zu Beginn des Krieges sind Produkte, die mit wenig Rohstoffen herstellbar sind, eine gute Geschäftsidee. Schnell wird die Idee von Mario de Andreis umgesetzt: Der erste Tuschkasten erblickt das Licht der Welt. Er wird dem Unternehmen in einer Zeit, in der sich die Kriegseinflüsse bemerkbar machen, ein zusätzliches Geschäftsfeld eröffnen. Die Entwicklung zur Marktreife der mit einem Drachenrelief geprägten Plättchen ist eine harte Nuss: Die Pinselhaare werden in Mitleidenschaft gezogen! Die Produkte werden jedoch immer besser. Dies ist der Beginn einer langen Geschichte ...

■ Pébéo greift zu den Waffen: die Papppalette

Was kann man in Kriegszeiten Besseres tun, als ein Produkt herzustellen, dessen Rohstoffe preiswert sind!
Pébéo greift zu den Waffen: die Papppalette

■ Pébéo greift zu den Waffen: die Papppalette

Die ersten produzierten Farbplättchen werden auf Miniaturpaletten angeboten, die Malerpaletten nachempfunden waren, oder aber in kleinen Metallkästen. Das erste, ab 1940 eingesetzte Verfahren ist ein Trockenverfahren. Dabei wird ein mit Leim versetztes Farbmehl zu Plättchen gepresst. Unter den Bedingungen der Zeit wird das Unternehmen jedoch als nebensächlich eingestuft und von den normalen Handelskanälen der Papierbranche ausgeschlossen.

■ Das Band der Farben ist stärker als die Krise!

La Pébéo widersteht den Vorkriegsereignissen: Die Front Populaire von 1936 scheint keinen Einfluss auf die Firma zu haben. Dann bricht jedoch der Krieg aus ...
Das Band der Farben ist stärker als die Krise!

■ Das Band der Farben ist stärker als die Krise!

Das Verhältnis, das Claudius Chaveau mit seinen Mitarbeitern aufgebaut hat, beruht auf einem tiefen Respekt. Im Familienbetrieb herrscht Harmonie. Es ist eine Gemeinschaft der Arbeit, die Firma kümmert sich bestmöglich um ihre Angestellten, und dies bis zu ihrem Tod. Schon 1938 kommt die gesamte Belegschaft in den Genuss einer Rentenzusatzversicherung, die von der Firma bestritten wird.
1935 1949

1950

Der Beginn der Keramikfarben ...

■ Die Farben für eine neue Pädagogik

Der neue Bildungsansatz räumt mit den meisten der althergebrachten Ansichten auf. Das Malen wird in dieser Pädagogik zum Mittel, den Gedanken des Kindes freien Lauf zu lassen ...
Die Farben für eine neue Pädagogik

■ Die Farben für eine neue Pädagogik

Claudius Chaveau unterstützt diese Erneuerung voll und ganz: Ihn fasziniert dieser Lernraum mit weit geöffneten Türen, Fenstern und Wänden. Ohne sich dessen bewusst zu sein, betritt er einen Weg, der für die Zukunft der Firma ausschlaggebend wird. Nach ihrer Weiterentwicklung in Italien, Deutschland und Kanada dauert es jedoch noch bis 1968, bevor diese Methode vom französischen Bildungsministerium anerkannt und als die "aktive Methode" eingeführt wird.

■ Erste Kontakte mit dem Reformpädagogen Freinet

Das Treffen mit Célestin Freinet, dem Lehrer und Gründer der Ecole moderne, ist einer der Gründe für die schrittweise Neuausrichtung des Unternehmens. Er kommt eines Tages in die Fabrik, da er mit den verfügbaren Farben einfach nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt ...
Erste Kontakte mit dem Reformpädagogen Freinet

■ Erste Kontakte mit dem Reformpädagogen Freinet

Célestin Freinet ist erstaunt, in dem Fabrikanten einen Mann zu finden, der ihm aufmerksam zuhört und der seine Spiritualität und Humanität bewundert. Claudius Chaveau überzeugt die Authentizität seines pädagogischen Ansatzes, der darauf beruht, die Sinne des Kindes zu wecken, ein Anliegen, das auch ihm sehr wichtig ist. Mit der Lieferung einer pulverförmigen Gouachefarbe beginnt eine lange Zusammenarbeit ...

■ Versuche mit Gouachepulver

Mit begrenzten Mitteln verfolgt Célestin Freinet die Idee, Farbpulver mit Gummi arabicum zu vermischen und streichbar zu machen. Das Anrühren soll durch Zugabe von Spülmittel erleichtert werden ... Dies gelingt nicht: Er entschließt sich zur Quelle vorzustoßen ... dem Hersteller.
Versuche mit Gouachepulver

■ Versuche mit Gouachepulver

Nach der pulverförmigen wird in der Fabrik eine andere, flüssige Gouache entwickelt. Diese ist nicht nur komplexer in der Zusammensetzung sondern auch praktischer in der Anwendung, da das umständliche Anrühren entfällt. Die Farbe wird in große Behälter abgefüllt, die für den Malunterricht geeignet sind. Der Umgang mit der Farbe geht hier weit über den stofflichen Aspekt hinaus: Lehrer und Schüler stehen im Mittelpunkt.

■ Die Schulprodukte werden ausgebaut

Durch das innovative Konzept werden die Schulprodukte der Firma in ganz Frankreich als "DIE" Schulmalfarben bekannt.
Die Schulprodukte werden ausgebaut

■ Die Schulprodukte werden ausgebaut

In diesen Jahren entfaltet sich die Praktik des freien Malens in der Schule auf wunderbare Weise. Die Idee des Malraums entsteht, in dem die künstlerische Ausdrucksweise des Kindes im Vordergrund steht. Aus der Zusammenarbeit von Freinet und der Marke "La Pébéo" resultieren eine umfassende Schulproduktreihe sowie Pulverfarben mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis. Eine neue künstlerische Ausdrucksweise entsteht in der Schule: der freie Ausdruck ...

■ Solucolour wird als die pulverförmige Gouachefarbe bekannt …

Der Erfolg dieser neuen Gouachefarbe ist so groß, dass Solucolour und Solugouache als Gattungsbegriffe verwendet werden …
Solucolour wird als die pulverförmige Gouachefarbe bekannt …

■ Solucolour wird als die pulverförmige Gouachefarbe bekannt …

Solucolour ist ein Gouachepulver von hervorragender Langzeitbeständigkeit, das sehr platzsparend aufbewahrt werden kann. Die Farben sind deckend, stauben nicht und behalten ihre Brillanz beim Trocknen bei. Die Farbe kann auf dickem Papier, Pappe, Holz und Knetmasse verwendet werden. Zur Reinigung genügt Seifenwasser. Die Qualität, Innovation und Pädagogik sowie das verfolgte Ziel, die Produkte allen zugänglich zu machen, finden große Resonanz.

1959

Die Schulprodukte werden ausgebaut

■ Der Beginn der Keramikfarben ...

Parallel zu den Schulprodukten sind auch die "feinen Farben" im Kommen. Durch ihre Begeisterung für die Kunst und die Künstler dürstet es den Chaveaus nach neuen Entdeckungen und Erfahrungen ...
Der Beginn der Keramikfarben ...

■ Der Beginn der Keramikfarben ...

Durch den spanischstämmigen, mit Picasso befreundeten Maler und Keramiker Savaldo entdeckt Robert Chaveau das große Feld der Keramikkunst. Die Beschäftigung mit dieser Technik bringt Robert Chaveau zum Ton und zur Glasur. Aus dieser neuen "Flamme" entspringen nach kurzer Zeit die Keramikfarben.

■ Robert Chaveau wählt die Farbe

Im Jahr 1953 tritt Robert Chaveau in die Firma ein. Im selben Jahr heiratet dieser von der Malerei begeisterte "Mann der Farbe" Popy, die eine wichtige Rolle in der Firmengeschichte spielen wird ...
Robert Chaveau wählt die Farbe

■ Robert Chaveau wählt die Farbe

Robert Chaveau trifft eine Wahl: Er tauscht den Malerkittel gegen den des Chemikers ein. Seine erste Herausforderung: die Weiterentwicklung der Produktion organischer Pigmente, mit der einige Jahre zuvor begonnen worden war. Vier Pigmente und ihre Herstellungsverfahren werden entwickelt. Der schönste Moment für ihn: "wenn sich die filtrierten und zusammengeleiteten Lösungen wie Verliebte umarmen und in einander aufgehen um zum Pigment zu werden."

■ Die Entstehung der Fragonard-Marke

Die Produktreihe wird mit einer extrafeinen Gouache auf Ölbasis erweitert. Ihre Besonderheit: die Zusammensetzung aus mineralischen und organischen Pigmenten. Dies ist der Beginn der Marke Fragonard ...
Die Entstehung der Fragonard-Marke

■ Die Entstehung der Fragonard-Marke

Auf den Tuben überlässt das Drouant-Logo den Platz mehr und mehr dem La-Pébéo-Logo, Armand Drouant bleibt dem Hersteller jedoch noch lange verbunden. Als Juror vieler Preise, wie dem 1954 gestifteten Preis der "Jungen Malerei", ist er gegenüber bekannten Künstlern einer der besten Botschafter der Marke ... Eines Tages berichtet ein Werbeagent dem Hersteller:"Ich war bei Picasso, um in seiner Villa "La Californie" zu fotografieren. In seinem Atelier sah ich haufenweise Farben von La Pébéo. Wussten Sie das?"

■ Die Produktreihe der Künstler-Firnisse

Im Fragonard-Sortiment unverzichtbar: die Firnisse! La Pébéo entschließt sich daher, eine spezielle Produktreihe zu entwickeln.
Die Produktreihe der Künstler-Firnisse

■ Die Produktreihe der Künstler-Firnisse

Ölgemälde werden üblicherweise mit Firnis (französisch "Vernis") überzogen. In den vergangenen Jahrhunderten erfolgt dieser Arbeitsgang kurz vor dem Besuch des Publikums bei Malereiausstellungen. Die immer noch als "Vernissage" bezeichneten Eröffnungsfeiern von Kunstausstellungen erinnern an diese frühere Verfahrensweise. Firnisse besitzen einen hohen Harzgehalt. Sie sind sehr beständig. Als Lösungsmittel wird vorzugsweise Petroleumöl verwendet, das vollständig verdunstet.

1953

Robert Chaveau wählt die Farbe

1952

Eintauchen in die Welt der feinen Farben

■ Eintauchen in die Welt der feinen Farben

Eine weitere wichtige Begegnung für den Fabrikanten: Armand Drouant, ein Maler und Galerist, der mit der Produktion feiner Ölfarben begonnen hat. Da er schnell völlig von seiner bekannten Galerie beansprucht wird, kommt auch er nach Saint-Marcel ...
Eintauchen in die Welt der feinen Farben

■ Eintauchen in die Welt der feinen Farben

Drouant ist bei Kunstsammlern weithin bekannt und die bedeutendsten Künstler stellen in seiner Pariser Galerie aus. Braque, Gromaire, Soutine, Van Dongen, Othon Friez, Buffet … der begabte Händler hat einen ausgeprägten Geschäftssinn. Seine Fabrik veräußert er 1952. Sie hat in der Welt der Künste einen guten Ruf, der es La Pébéo ermöglicht, endlich die ersten Schritte in der noblen Welt der feinen Farben zu unternehmen.

■ Was ist das Geheimnis der feinen Farben?

Die Marke Drouant besitzt einen guten Ruf, das Programm umfasst jedoch lediglich eine Produktreihe für Ölfarben, ergänzt durch einige Firnisse.
Was ist das Geheimnis der feinen Farben?

■ Was ist das Geheimnis der feinen Farben?

Bei der Geschäftsübergabe übergibt Drouant die Fabrikationsgeheimnisse der feinen Farben an La Pébéo … "Nach der Vermischung in Arm-Knetwerken wird die Farbe auf Dreiwalzenstühlen verrieben: Die Feinheit wächst proportional mit dem Walzendruck und der Anzahl der Reibegänge. Qualitätsprüfungen erfolgen während der Herstellung und vor der Abfüllung …"

■ Der Schlüssel zur feinen Farbe

Nach Unterzeichnung der Übernahmevereinbarung für Drouants Firma werden die Knetwerke und Granitwalzenstühle in der Fabrik angeliefert ... Das Geschäftsfeld Feine Farben wird aufgebaut ...
Der Schlüssel zur feinen Farbe

■ Der Schlüssel zur feinen Farbe

Die Firma hofft, mit dieser Übernahme in die höchste Kategorie aufzusteigen: die der feinen Farbe. Es wird jedoch noch eine Weile dauern, bis sie die Welt der "niederen" Farbe verlassen kann. Die Beziehungen der Familie Chaveau und Drouants, Events wie die zahlreichen Preisverleihungen, an denen er als Juror teilnimmt, tragen jedoch zur wachsenden Bekanntheit der Marke bei.
1950 1959

1960

Setacolor bezaubert die Südsee!

■ Pébéo entwickelt Textilfarben

Anfang der sechziger Jahre ist die Textilmalerei nicht angesagt - denn es fehlt einfach an geeigneter Farbe. La Pébéo geht ein weiteres Mal voran und wird zum Spezialisten für Textilfarben!
Pébéo entwickelt Textilfarben

■ Pébéo entwickelt Textilfarben

Die wenigen Produkte, die es zu dieser Zeit gibt, sind recht unzulänglich. Es scheint angebracht, die in der Textilindustrie verwendeten Druckfarben an die Anforderungen einer neuen Hobbyaktivität anzupassen. Bei den Chaveaus wird die Küche der Familie zum Labor. Stoffe werden wieder und wieder gewaschen und getrocknet, um die Beständigkeit der Farben zu testen, bis der "Meister der Farben" rundum zufrieden ist: schillernde Töne, geschmückt mit Pailletten, Perlmutt und Leuchtstoffen.

■ Setacolor bezaubert die Südsee!

Volltreffer: In der Südsee schmücken sich die Mädchen mit Pareos in den magischen Farben von La Pébéo…
Setacolor bezaubert die Südsee!

■ Setacolor bezaubert die Südsee!

Der Erfolg ist so groß, dass Robert Chaveau die schönsten, im Südseewind zum Trocknen ausgelegten Stücke im Bild festhält. Die Setacolor-Vorräte sind in den Tropen schnell aufgebraucht: Einheimische und Touristen sind bezaubert. Die Händler kommen nicht nach und die Ankunft des Nachschubs wird in der Lokalpresse triumphal angekündigt!

■ Solarisation ist Trumpf…

Die im Ausgangszustand durchsichtigen Farben reagieren im Sonnenlicht und erzeugen erstaunliche Solarisationseffekte…
Solarisation ist Trumpf…

■ Solarisation ist Trumpf…

Ein spielerisches und zugleich kreatives Element ... leicht in der Verwendung: auf dem ausgebreiteten Baumwolltuch einfach die verdünnte Farbe auftragen, die feuchte Oberfläche mit Abdeckelementen belegen und das Ganze der Sonne aussetzen. Das Ergebnis ist überraschend: Die aufgelegten Elemente erscheinen negativartig in Pastelltönen, die nicht abgedeckten Flächen im Positiv mit intensiven Tönen.

■ Eine Tube gibt ihr Bestes!

1961 hat der Krieg der Preise begonnen! Die Konkurrenz ist hart: Fantasie ist vonnöten ... Eine Idee entsteht beim Hersteller: die Plastikdose für Gouachefarben! Eine weitere Innovation, der andere folgen ...
Eine Tube gibt ihr Bestes!

■ Eine Tube gibt ihr Bestes!

Vorbild ist die Waschpulverdose, die in diesen Jahren Furore macht: Ideen machen Schule. Die Gouachefarbe muss in eine Flasche gegeben und verdünnt werden ... die originelle Antwort auf das Preisproblem ist ein "Mehr an Produkt", das bei La Pébéo zum Markenzeichen wird. Die Firma rechtfertigt den Preis, indem sie dem Kunden eine größere Menge des Produktes bietet.

■ Die Schönheit der Keramik - ohne Brennen!

Materialien imitieren: La Pébéo schafft dies wie kein Zweiter. Robert Chaveau hat diese Technik 1959 im Atelier des mit Picasso befreundeten Malers und Keramikers Salvado kennen gelernt.
Die Schönheit der Keramik - ohne Brennen!

■ Die Schönheit der Keramik - ohne Brennen!

Das Grundprinzip der Keramikmalerei made by Pébéo ist dies: Die kalt verwendbaren Glasuren folgen der üblichen Logik der Keramiktechnik. Auch die Farbtöne sind so ähnlich wie möglich. Der Grundstoff: extrem harte Harze und "Grundschichten, Deckschichten, Reliefkörper" mit rein dekorativem Endzweck.

1961

Eine Tube gibt ihr Bestes!

■ Gouache für die Finger: die Farbe im Gespür!

Diese für Kinder bestimmte Gouachefarbe öffnet den Weg für eine neue Ausdrucksweise - mit Fingerspitzengefühl!
Gouache für die Finger: die Farbe im Gespür!

■ Gouache für die Finger: die Farbe im Gespür!

Ohne das Korsett des Pinsels, an dessen Stelle die Finger selbst treten, kann sich das Kind mit größtmöglicher Spontaneität ausdrücken. Tactil Color, der Fingermalfarbe, folgt nach der gleichen Logik der Filzstift, der das Kind beim Zeichnen von technischen Zwängen befreit. Freinet, der Pädagoge, träumt auch von nachfüllbaren Filzstiften ... Niemand in Frankreich stellt diese her: Also erfindet Pébéo sie!

■ Grafische Abenteuer

Der Bereich Schulprodukte wächst ... um die Beständigkeit der Filzstiftfarben jedoch noch zu verbessern, hält La Pébéo in der Welt der Grafik Einzug ...
Grafische Abenteuer

■ Grafische Abenteuer

Die Chaveaus fahren nach Lyon, um eine Branche zu besuchen, die sich im Umbruch befindet – Gouachefarben werden durch moderne Materialien ersetzt. Die Zusammenarbeit mit den Grafikern, die die neuen Farben gern testen, ermöglicht es dem Hersteller, Zeichentusche, Chinatusche und das neuartige "Zeichengummi" zu entwickeln ...

■ Drawing Gum? Ein Gummi zum zeichnen ...

"Kennt Ihr die Drawing-Gum-Technik?", fragt der Lehrer. "Ja", antwortet Eric Chaveau, "mein Vater hat sie erfunden!" ...
Drawing Gum? Ein Gummi zum zeichnen ...

■ Drawing Gum? Ein Gummi zum zeichnen ...

Nach einem ersten Treffen mit Schullehrern, bei dem mit maskierten Bereichen gearbeitet wurde, wird das Drawing Gum in Zusammenarbeit mit Grafikstudios entwickelt ... Diese später vom Blatt abziehbare Gummiflüssigkeit wird mit Pinsel oder Feder auf Bereiche aufgetragen, die gegen Tinte, Aquarell- oder Gouachefarbe maskiert werden sollen! Ein bahnbrechendes Produkt, das rückhaltlosen Anklang findet!

■ Der Unternehmensbereich Grafik

Der Bereich nimmt bei La Pébéo Form an, insbesondere mit der Entwicklung der Produktreihe zum Retuschieren von Schwarzweiß- und Farbfotografien ...
Der Unternehmensbereich Grafik

■ Der Unternehmensbereich Grafik

Ein Treffen mit dem talentierten Drucker, Fotografen und Künstler Claude Merle ist für die Entwicklung dieses Bereiches richtungsweisend. Nach vorsichtigen ersten Schritten startet der Bereich Grafik mit einigen Grundprodukten, die mit ausgefeilten Spezialprodukten ergänzt werden und sich in den Ateliers der Fotoreproduktion bald durchsetzen. Der Bereich erreicht Mitte der achtziger Jahre den Höhepunkt seiner Tätigkeit. Anschließend sinkt die Produktion, denn der Computer hält Einzug.

1969

Grafische Abenteuer

1965

Primärfarben für die Schule ...

■ Primärfarben für die Schule ...

Den Kindern die Primärfarben und die Farbmischung vermitteln: Dieser Gesichtspunkt öffnet den Weg für eine innovative und spielerische Pädagogik ... und für die dazu nötigen Farben ...
Primärfarben für die Schule ...

■ Primärfarben für die Schule ...

Auf den Spuren Newtons wird die "Dreifaltigkeit" der Farben bei La Pébéo zu einem weiteren Arbeitsfeld. Die entstehenden Produkte vereinen wirtschaftlichen mit pädagogischem Erfolg. Gouachefarben und Tuschen werden nach dem Prinzip der Primärfarben entwickelt. Primärfarben werden in alle Produktreihen für Hobby und Künstler aufgenommen. Pébéo begibt sich immer weiter in die Welt der Farbenlehre ...

■ Die Kunst der Glasmalerei – göttlich!

Ein gewisser Chauvel, alias Bruder Antoine, Einsiedlermönch in den Muy-Hügeln, erscheint in "göttlicher Mission" im Werk: Er will eine preiswerte Lösung für die Erneuerung der Kirchenfenster im unweit von Saint-Marcel gelegenen Valbarelle finden.
Die Kunst der Glasmalerei – göttlich!

■ Die Kunst der Glasmalerei – göttlich!

Die Motive für die Kirchenfenster müssen nach dem Aufzeichnen und Ausmalen ausgeschnitten werden. Chauvel hat jedoch ein Problem: Sein Budget reicht nicht für den Zuschnitt durch einen Glasermeister. Claudius Chaveau entwickelt eine Art Kitt, der die Bleistruktur des Kirchenfensters ersetzt. Diese Konturmasse ist ein sofortiger Erfolg! Das robuste Produkt wird noch viele weitere Gotteshäuser schmücken. Die Entwicklung von Glasmalfarben folgt kurze Zeit später!

■ Filzstifte für Kinder ... und Künstler!

Nachfüllbare Filzstifte sind beliebt ... bei Kindern, aber auch Künstlern! Der amerikanische Maler Gordon Onslow-Ford macht einen Abstecher in das Werk ...
Filzstifte für Kinder ... und Künstler!

■ Filzstifte für Kinder ... und Künstler!

Der Künstler lobt Robert Chaveau, der sich darin bestätigt sieht, bei den Filzstiften von Anfang an auf hochwertige Tinte gesetzt zu haben. In der Tat ist diese besonders lichtbeständig. Noch hätte es Robert Chaveau jedoch erstaunt zu erfahren, dass dieser kleine und robuste Stift bei einer Vielzahl von Künstlern außerordentlich beliebt werden wird.
1960 1969

1970

Aus "La Pébéo" wird "Pébéo"

■ Pantone: die Entstehung der genauen Farbe!

Was ist subjektiver als von "Farbe" zu sprechen! Ein amerikanischer Drucktechniker namens Herbert findet eine einfache Lösung, um "Farbe zu kommunizieren" ...
Pantone: die Entstehung der genauen Farbe!

■ Pantone: die Entstehung der genauen Farbe!

In seiner New Yorker Druckerei mit dem Namen Pantone hatte Herbert das Fischen im Trüben satt. Er entwickelt eine Farbkarte mit 500 Tönen, die sich aus acht Basis-Druckfarben zusammensetzen, darunter drei Primärfarben. Er druckt die Farbtöne auf Blätter und ergänzt sie durch Nummernbezeichnungen. Somit können die Farbtöne nicht mehr in Frage gestellt werden. Ein Verfahren, das auch heute noch alternativlos ist.

■ Aus "La Pébéo" wird "Pébéo"

La Pébéo - "Die Pébéo" gibt ihren femininen Touch Schritt für Schritt auf, um im Bereich der Künstler- und Grafikprodukte mehr Gewicht zu gewinnen!
Aus "La Pébéo" wird "Pébéo"

■ Aus "La Pébéo" wird "Pébéo"

In der Vorstellung vieler, vor allem in der Umgebung der Firma, bleibt Pébéo weiterhin "La Pébéo". Aber das Marketing findet den Namen zu dieser Zeit zu feminin. Somit setzt sich "Pébéo" am Markt nunmehr allein durch, ohne jedoch deshalb seine Geschichte und eine gewisse Feminität zu verleugnen, ganz im Gegenteil!

■ Das Pantone-Abenteuer

Manche Projekte, die nicht das Ziel erreichen, können uns doch stärken. Besonders wenn man die richtigen Entscheidungen trifft. Im Geschäftsbereich Grafik ist das Pantone-Projekt dafür ein Beispiel ...
Das Pantone-Abenteuer

■ Das Pantone-Abenteuer

Nachdem das Pantone-Patent von seinem Erfinder in Europa angemeldet war (siehe folgendes Ereignis), erwerben die Tintehersteller die Lizenz, ohne dass jedoch etwas verkauft wird. Robert Chaveau, der das Konzept interessant findet, will die Produkte in den Katalog des Grafikbereichs aufnehmen. Nach verschiedenen Kontakten und einem abschließenden Treffen mit den größten Händlern im Grafikbereich nimmt er die Bestellung vor. Einige Tage später erweist sich die endgültige Antwort des Konsortiums jedoch als negativ ... Die einzige Lösung: der Direktvertrieb! Pébéo gelingt dieser Kraftakt allen Hindernissen zum Trotz. Das Glück ist von kurzer Dauer: 1974 wird Pantone von einer englischen Firma übernommen!

■ Aquarellfarben – extrafein

Pébéo entwickelt das Fragonard-Künstlersortiment weiter und schafft Neues ...
Aquarellfarben – extrafein

■ Aquarellfarben – extrafein

Während die Konkurrenz Gouacheplättchen aus mit Leim versetztem Pulver presst, erfindet Pébéo die Feuchtfarbe. Ihre Vorteile: Die besonders gute Verdünnbarkeit und Handhabung der Farbe ... Die extrafeinen Fragonard-Aquarellnäpfchen sind zudem für ihre Farbkraft bekannt. Diese Eigenschaften ergeben sich direkt aus dem Herstellungsverfahren, das den Farben eine außergewöhnliche Stärke und Anwendungsfreundlichkeit verleiht.

■ Einstellung der Pigmentproduktion

läutet das Ende der Herstellung organischer und mineralischer Pigmente ein. Pébéo entscheidet sich für die Entwicklung der Künstler- und Schulfarben ...
Einstellung der Pigmentproduktion

■ Einstellung der Pigmentproduktion

Wie kann ein mittelständischer Betrieb aus Marseille mit den internationalen Großherstellern von synthetischen Pigmenten Schritt halten? Angesichts dieser Konkurrenz wird eine rationale Entscheidung getroffen. Sie ist das Ergebnis einer einfachen Feststellung: Pigmente zu kaufen ist für den Betrieb interessanter, als sie selbst herzustellen. Die Fertigungsanlagen für Pigmente werden geschlossen. Nur so kann das Unternehmen weiterleben! Pébéo wird zum reinen Hersteller und Lieferanten von Farben und Zubehör.

1975

Aquarellfarben – extrafein

■ Ein besonnenes Wachstum!

In diesem Jahr stellt Pébéo den hundertsten Mitarbeiter ein. Die getroffenen Entscheidungen und das beständige Streben des Herstellers nach einer Fertigung unter den besten Bedingungen tragen Früchte ...
Ein besonnenes Wachstum!

■ Ein besonnenes Wachstum!

In einer vom Wachstum geprägten Periode und in gewissem Abstand zu den direkten Konkurrenten, floriert Pébéo in familiärer, "häuslicher" Atmosphäre. Der auf das Unternehmen aus Marseille aufmerksam gewordene Geschäftsführer von JM Paillard, einem Konkurrenzunternehmen, entschließt sich jedoch eines Tages zu einem Besuch in Saint-Marcel ... einige Jahre später gesteht er Robert Chaveau, dass er von dieser Fabrik beeindruckt war ... Als sich die Konkurrenten nun ernsthaft mit der aufstrebenden kleinen Firma beschäftigen wollen, ist es zu spät: Die kleine Firma ist groß geworden!

■ Pébéo in der Welt von 1981 ...

Die Firma ist bereits in vielen Ländern des Mittelmeerraumes bekannt, und ihre Schulprodukte werden seit langem in die französischsprachigen Länder exportiert ...
Pébéo in der Welt von 1981 ...

■ Pébéo in der Welt von 1981 ...

Punktuelle Bestellungen werden in kleinen Serien bearbeitet. Um vorwärts zu kommen, muss das Unternehmen jedoch Zugang zu Importeuren und Handelskanälen erhalten. Auch intern muss sich die Struktur anpassen. Nachdem die ersten Kontakte ins Ausland geknüpft sind, gehen die Bestellungen ein ... Darunter eine der ungewöhnlichsten direkt aus dem Irak: 100.000 Ölfarben-Tuben im 150-ml-Format!

■ Schwerpunkt Export!

Eric Chaveau, der Sohn Roberts, übernimmt die Entwicklung des Exports. Obwohl bereits verschiedene Länder regelmäßig beliefert werden – Italien, Spanien, Griechenland, Ägypten, bleibt noch vieles zu tun ...
Schwerpunkt Export!

■ Schwerpunkt Export!

Nach einem soliden Chemieingenieur-Studium und einem Diplom der IAE Business School in Aix-en-Provence will der vom Ausland angezogene Eric Chaveau die Exportkultur der Firma entwickeln. Die Aufgabe ist schwer: Netzwerke aufbauen, Vertrauensbeziehungen entwickeln, das Angebot an die jeweiligen Länder anpassen. Er schafft es, im Unternehmen ein Umdenken auszulösen! Eine Exportkultur bildet sich aus. Das Ergebnis: Der Export wächst – noch stärker als der Umsatz in Frankreich. Einer neuer Schwung ist fühlbar!

■ Strategische Entscheidungen für Pébéo

Trotz des Wachstums der großen Supermärkte und des langsamen Sterbens der Schreibwarenläden und spezialisierten Händler bleibt Pébéo den Unternehmenswerten treu ...
Strategische Entscheidungen für Pébéo

■ Strategische Entscheidungen für Pébéo

Das Unternehmen hat nie eine starke industrielle Kultur ausgeprägt, auch die Struktur des Werksgelände in Saint-Marcel stand dem entgegen. In den achtziger Jahren sind die Angebote jedoch vielfältig und die Versuchung, sich den großen Handelsketten zuzuwenden, ist stark. Die vererbte Einstellung und Kultur des Unternehmens behält jedoch die Oberhand: "Auf keinen Fall wird unser Produktangebot dem Volumen geopfert!" Für Pébéo ist es wichtiger, weiter an der Qualität der Produkte, deren Positionierung am Markt und dem Nutzen für den Kunden zu arbeiten

1981

Schwerpunkt Export!

1977

Erste Acrylfarbe "made in France"!

■ Erste Acrylfarbe "made in France"!

Gestützt auf den inzwischen reichen Erfahrungsschatz entscheidet sich Pébéo schnell für die Entwicklung und Herstellung der ersten Acrylfarbe "made in France". Sie wird ein Erfolg!
Erste Acrylfarbe "made in France"!

■ Erste Acrylfarbe "made in France"!

Die aus den USA kommende Acrylfarbe befreit den Künstler von allen Zwängen und lässt dem schöpferischen Schwung freien Lauf. Sie lässt sich mit Wasser verdünnen und trocknet sehr schnell. Dadurch können mehrere Schichten in kurzer Zeit aufgebracht werden. Die Eigenschaften des neuen Produktes von Pébéo sprechen sich schnell herum. Sie spiegeln zudem den von Modernität und Dynamik geprägten Geist des Unternehmens perfekt wider.

■ Die Acrylfarbe: Woher kommt sie?

Die in den fünfziger Jahren in Mexiko erfundene Acrylfarbe ist die Frucht der Zusammenarbeit von Chemikern und Freskenmalern ...
Die Acrylfarbe: Woher kommt sie?

■ Die Acrylfarbe: Woher kommt sie?

Die geschmeidige, nicht gilbende und UV-beständige Acrylfarbe wird aus Acrylpolymeren in wässriger Lösung hergestellt – mit Pigmenten, die auch für Ölfarben verwendet werden. Auch der Fertigungsprozess ähnelt dem der Ölfarben.

■ Ein Preis speziell für die Acrylmalerei!

Bei Pébéo ist eines klar: Das Produkt soll vor allem erschwinglich sein! Das ist der Anlass, zur Produkteinführung einen Preis zu stiften – den Acrylic-Preis!
Ein Preis speziell für die Acrylmalerei!

■ Ein Preis speziell für die Acrylmalerei!

Bei diesem Event werden Studenten und Künstlern zwischen 18 und 35 Jahren Acrylprodukte zur Verfügung gestellt. Eine originelle Lösung, um die Ambitionen der Firma im Künstlerbereich zu bekräftigen und für die Marke und deren jüngstes Produkt zu werben. Der Malwettbewerb findet alle drei Jahre statt und hat Künstler wie Gérard Lainé, Jean Gasnault, Nicole Bottet und Jean-Jacques Surian bekannt gemacht!
1970 1981

1983

Tochterunternehmen mit Strategie

■ Die erste Reise nach New York!

Ein Jahr zuvor, 1982, fahren Robert und Eric Chaveau, den Kopf voller schöner Ideen, nach New York zu einer Fachmesse: der Namta ... eine lehrreiche Erfahrung ...
Die erste Reise nach New York!

■ Die erste Reise nach New York!

Als internationale Vereinigung von Herstellern von Produkten für Kunst, Grafik und Hobby trifft sich die Namta jährlich in einer amerikanischen Stadt. Ohne zu wissen, was sie erwartet und nach einigen logistischen Zwischenfällen, werden sich Eric und Robert in der schieren Größe dieses Events und der Flut verschiedenartigster Produkte der Kluft zwischen Europa und den USA und des Umfangs dieses riesigen Marktes bewusst! Im Ergebnis stehen ein wichtiger Kontakt und neue Strategien ... Von nun an nimmt Pébéo regelmäßig an der Namta teil.

■ Tochterunternehmen mit Strategie

Die Grundbedingung für die erfolgreiche Entwicklung in einem neuen Land: eine starke und anhaltende Dynamik bezüglich der Marke schaffen ... Das Wachstum im Export explodiert!
Tochterunternehmen mit Strategie

■ Tochterunternehmen mit Strategie

Erste Etappe: mit den Vorurteilen des Marktes gegenüber der Marke und den Produkten aufräumen ... Dazu sind Entschlossenheit und solide finanzielle Mittel erforderlich. Von 1000 Tonnen Fertigerzeugnissen gehen 40 % in den Export in über 80 Länder. Die Firma setzt auf ihre Fähigkeit zu investieren und Fachkräfte auszubilden. In den Ländern mit dem höchsten Potenzial scheint das Tochterunternehmen die sicherste Lösung zu sein. So entstehen die Töchter Pébéo Scandinavia in Dänemark, Pébéo Italia und Pébéo USA ...

■ Der Aufbau eines amerikanischen Tochterunternehmens

Die amerikanische Niederlassung wird gemeinsam mit dem Importeur einer japanischen Künstlerfarbenmarke gegründet.
Der Aufbau eines amerikanischen Tochterunternehmens

■ Der Aufbau eines amerikanischen Tochterunternehmens

Ziel von Pébéo ist es, mit dem Gesamtangebot der Marke präsent zu sein. Zunächst muss die amerikanische Professionalität erlernt werden. Die Firma stellt sich einer neuen Herausforderung: die Qualitätsstandards zu verbessern und amerikanisierte Kommunikationsmittel für diesen Markt zu schaffen. Begonnen wird mit den Verpackungen, die zu übersetzen sind!

■ Eric Chaveau löst Robert ab

Erics Schwung hat Pébéo, den führenden französischen Hersteller bei Farben für Kunst, Schule und Freizeit, auf dem internationalen Markt positioniert. Neben der jährlichen Produktion von 1.500 Tonnen Farbe betätigt sich der weltweit viertgrößte Hersteller auch als Mäzen.
Eric Chaveau löst Robert ab

■ Eric Chaveau löst Robert ab

Auf der Basis von 1.600 Rezepturen stellt das Unternehmen 3.500 Produkte her, die in jährlich 10 Millionen Tuben und 10 Millionen Fläschchen vertrieben werden. Und doch setzt Pébéo auf die Arbeit in kleinen Serien, "mit dem Antrieb zur Innovation und dem Ziel, die breitest mögliche Palette an Farben und Qualitätsprodukten herzustellen", unterstreicht Geschäftsführer Eric Chaveau. "Und wir haben keine Angst, Risiken einzugehen. Die Künstler gehen höhere Risiken ein als wir, und wir müssen auf der Höhe ihres Anspruchs sein." Mit einem hochmodernen Labor ausgestattet, ist Pébéo schnell in über 70 Ländern bekannt.

■ Der Standort Pébéo II

Fünf Jahre nach Inbetriebnahme des Standortes in Gémenos nimmt direkt gegenüber der Standort Pébéo II die Arbeit auf. 5.000 m2 Werksfläche sind für neue Produktionen vorgesehen.
Der Standort Pébéo II

■ Der Standort Pébéo II

Der erste Standort, Schaufenster des Pébéo-Angebots und mit seinem Raum für zeitgenössische Kunst ein Ort der Kultur, wird schnell zu eng. Auf der anderen Straßenseite nimmt ein zweites Gelände die Werkstätten zur Gewebegrundierung und Keilrahmenmontage auf. Zudem tritt Pébéo über sehr aktive Partnerschaften mit europäischen Kunsthochschulen weiterhin verstärkt als "Mäzen" vieler Künstler auf, um "den jungen Künstlern zu helfen, die Anker zu lichten, in See zu stechen und sich auf hoher See zu bewähren".

1995

Eric Chaveau löst Robert ab

■ Das Werk erneuert die Versandlinie

Zu langsam und nicht mehr an den Trend des Marktes zu kleinen Bestellungen und kurzen Lieferfristen angepasst ... Die Entscheidung fällt bei Pébéo: "Die Versandlinie ist veraltet, eine neue muss her!"
Das Werk erneuert die Versandlinie

■ Das Werk erneuert die Versandlinie

Alles muss neu errichtet, umgebaut, abgestimmt werden ... die Herausforderung beim Aufbau der neuen Linie ist es, die laufende Produktion und Auslieferung nicht zu beeinträchtigen. Die Investitionen wiegen schwer, und auf die Belegschaft kommen Überstunden zu, da die neuen Verfahren erst erlernt werden müssen. Die Anstrengungen werden im folgenden Jahr, 1996, belohnt ...

■ Erste transparente Farbtube erhält US-Preis!

Pébéo entwickelt die erste 100-ml-Tube aus durchsichtigem Kunststoff und wird dafür mit dem Innovationspreis der Namta prämiert ...
Erste transparente Farbtube erhält US-Preis!

■ Erste transparente Farbtube erhält US-Preis!

Pébéo führt neue Verpackungen für Acrylfarben ein. Die Neuerung ist erheblich ... Das Unternehmen wird für die Verpackung und für den Messestand ausgezeichnet, der als schönster Stand auf dieser amerikanischen Wandermesse befunden wurde! Eine erstrangige Referenz in der Welt der künstlerischen Hobbys.

■ Das Ende des grafischen Abenteuers

Die Informationstechnik entwickelt sich im Expresstempo. Pébéo beschließt, die Aktivitäten auf den Bereich der Farbe zu konzentrieren. Der Ausflug in die Grafik ist beendet ...
Das Ende des grafischen Abenteuers

■ Das Ende des grafischen Abenteuers

Der Grafikbereich arbeitet fast im Leerlauf. Die Entwicklung der Informationstechnik macht im Grafikprozess zuvor verwendete Produkte überflüssig. Die Spezialprodukte der Marke für diesen Bereich werden immer weniger verkauft. Eine schnelle Entscheidung ist nötig. Die Schließung des Bereiches wird beschlossen. Für Pébéo war diese Episode jedoch eine Bereicherung anderer Art – durch die Begegnung mit Künstlern einer neuen, in ständiger Bewegung befindlichen Kunstart, Enthusiasten der grafischen Technik.

■ Pébéo setzt sich für den Schutz von Kunstwerken ein!

Die Kunst steht so sehr im Mittelpunkt der Aktivitäten von Pébéo, dass das Unternehmen ab 1993 Forschungsarbeiten zum Verhalten von Trockenmitteln, Firnissen und Farben beginnt ...
Pébéo setzt sich für den Schutz von Kunstwerken ein!

■ Pébéo setzt sich für den Schutz von Kunstwerken ein!

Mit einem Speziallabor entwickelt Pébéo eine Forschungsstrategie, die zur Auswahl des Unternehmens für die Teilnahme am Crisatel-Projekt im 5. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission führt. Gemeinsam mit den Labors des Pariser Louvres und der Londoner Nationalgalerie wird ein System zur Speicherung und Verwaltung von hochauflösenden Bildern entwickelt, mit dem alte Bildschichten eines Kunstwerks zerstörungsfrei visualisiert werden können.

1993

Erste transparente Farbtube erhält US-Preis!

1989

"Marseille verliert seine Farben!"

■ "Marseille verliert seine Farben!"

... so die Schlagzeilen zum Umzug vom Pébéo nach Gémenos. Marseille weint. In Gémenos wärmt ein Regenbogen die kleine Stadt und das Herz des Unternehmens!
"Marseille verliert seine Farben!"

■ "Marseille verliert seine Farben!"

Die von der traditionellen japanischen Bauweise beeinflusste Architektur des Gebäudes von Maurice Sauzet widerspiegelt die Essenz seiner mehrjährigen Studien in Japan. Dies zeigt sich in den tiefen und breiten, auf die Wirkung der umgebenden Landschaft abgestimmten Öffnungen, das Wechselspiel zwischen Innen und Außen ... Der neue Firmensitz des Unternehmens wird zum idealen Schaufenster für Pébéo ... Er unterstreicht sowohl das der Firma eigene Image von Modernität und Innovation als auch die Verbundenheit mit den Künsten: Die Struktur bietet dem Besucher im Garten eine ständige Ausstellung moderner Kunstwerke. Dahinter erhebt sich die glänzende Fabrikhalle wie ein großes Schiff aus weiß lackiertem Stahl.

■ Warum nach Gémenos umziehen?

Die Gebäude in Saint-Marcel sind alt und ungünstig angeordnet. Die Kapazitäten sind ausgeschöpft. Der Raum wird knapp. Die Organisation kommt nicht nach!
Warum nach Gémenos umziehen?

■ Warum nach Gémenos umziehen?

Der Aufbau der alten Fabrik erlaubt keine gute Arbeitsbedingungen mehr. Die Gebäude sind nicht mehr adäquat. Das Offensichtliche muss eingestanden werden: der Nachfrage wichtiger Märkte kann hier nicht mehr nachgekommen werden. Nach dem Umzug liegt die Verbesserung auf der Hand: ein Produktivitätszuwachs von 15 bis 20 % ... die gesamte Belegschaft zeigt ihren Stolz.

■ Export: Produkte, die Gold wert sind!

Der Umzug und die neuen Aufgaben Eric Chaveaus ziehen eine Neuorganisation der Teams und die Schaffung einer Exportabteilung nach sich ... um besser auf die vielfältigen Anforderungen des Auslands eingehen zu können!
Export: Produkte, die Gold wert sind!

■ Export: Produkte, die Gold wert sind!

Ein vergrößertes Labor, aufgestockte Teams ... Die Abteilung Export wird geschaffen: Die internationale Ausstrahlung macht sich in großen Ländern wie Kanada oder Australien bemerkbar. Jedes Land hat spezielle Vorlieben: Beispielsweise lernen die Mädchen in afrikanischen Schulen, ihre Brautausstattung mit Setacolor zu gestalten. In Ägypten wird extrafeine Gouachefarbe für die Papyrusmalerei verwendet ... dafür wird extra eine spezielle Goldfarbe entwickelt! Pébéo erfindet das Gold der Pyramiden neu ...
1983 1995
1996
Das Pébéo-Sommerfest?
Ein Fest der Farbe!

■ Cézanne-Preis für Logistik

Mit der nagelneuen Versandlinie erringt Pébéo den Cézanne-Preis für Logistik des Fachbereichs Logistik und Transport der Technischen Fachhochschule Aix-en-Provence!
Cézanne-Preis für Logistik

■ Cézanne-Preis für Logistik

Nach mehrmonatiger Optimierungs- und Einlaufphase läuft die Versandanlage auf vollen Touren. Tag für Tag bearbeitet das leistungsfähige, schnelle und flexible System mehr als 6.000 Referenzen. Resultat: Die Lieferzeiten im Export verkürzen sich auf ein Drittel. Warteposten werden eliminiert. Bestellungen werden direkt aus der Zentrale geliefert. 60%-ige Zeiteinsparung und Qualitätsverbesserungen. 40%-ige Produktivitätssteigerung und enorme Zufriedenheit der Kunden ...

■ Das Pébéo-Sommerfest? Ein Fest der Farbe!

Containerkunst am Borely-Strand: Mit der ersten Auflage des Sommerfestes startet Pébéo als Gestalter und Organisator des Events das neuartige Konzept einer Malerei, die reist und sich zeigt!
Das Pébéo-Sommerfest? Ein Fest der Farbe!

■ Das Pébéo-Sommerfest? Ein Fest der Farbe!

Die Idee: Kunsthochschulen aus Europa und anderswo zu einem gemeinsamen Thema zusammenbringen und den Studenten eine neue Expressionsfläche geben! 1996 geschieht dies mit Live-Performances auf 15 Containern, die mit Blick auf das Meer aufgereiht sind. Das 3 Tage dauernde Event steht unter dem Zeichen des Austauschs, des Feierns und Entdeckens. Am Borely-Strand, dem Ausgangspunkt einer Reise um die Welt, entsteht eine Malerei ohne Grenzen ...

■ Container auf Reisen ...

Von weitem glaubt man sich in einem Western – mit einer Karawane von Pionieren auf langem Treck, die Wagen im Kreis aufgestellt, eine Galerie für schöne Bilder des Abenteuers ...
Container auf Reisen ...

■ Container auf Reisen ...

So wie ein Regenbogen die Welt umfasst, von Marseille nach Parma, von Saint-Etienne nach Rouen, von Madrid nach Paris, von Bordeaux nach Clermont-Ferrand, von Poitiers nach Lyon, reisen die Container in den Farben des Mittelmeers über die Meere nach Hong Kong, Hamburg, Genua, Abidjan oder Bora Bora ... Als Träger von Ideen meistern diese neuartigen Botschafter ihre künstlerische Aufgabe!

■ Der Marsch ins künstlerische Reich der Mitte

Parallel zur Produktionsaufnahme begibt sich Pébéo auch in die Welt der Künste – Beziehungen zu den einflussreichsten Künstlern der Zeit werden entwickelt.
Der Marsch ins künstlerische Reich der Mitte

■ Der Marsch ins künstlerische Reich der Mitte

Innerhalb eines Jahres ist Pébéo präsent: Der Espace Pébéo M50 im Shanghaier Viertel Moganshan Lu, einem ungewöhnlichen, überraschenden Ort, wird 2004 eröffnet. Die im Zentrum des Komplexes liegende Pébéo-Verkaufsstelle umfasst ein für Klein und Groß interessantes Atelier, in dem Farben, Werkzeuge und Trägermaterialien zur Verfügung stehen. 2007 erblickt der Espace Pébéo 798 Dashanzi in Peking das Licht Chinas, im vormaligen Geschäft Huang Ruis, des Mitbegründers der avantgardistischen "Sterne"-Gruppe von 1979.

■ Eine Zwillingsfabrik am anderen Ende der Welt

Die nach dem Modell der 1989 errichteten Mutterfabrik in Gémenos geplante chinesische Fabrik entsteht innerhalb von 9 Monaten in Kunshan, 50 km von Shanghai entfernt. Gleiche Architektur, gleiche Logik, gleiche Ausstellungsfläche ...
Eine Zwillingsfabrik am anderen Ende der Welt

■ Eine Zwillingsfabrik am anderen Ende der Welt

Pébéo hat eine internationale Dynamik angestoßen. Nach Gründung der juristischen Struktur 2002 beginnt die Entwicklung des Standortes mit einem Team von 5 Personen. Zum Produktionsbeginn sind es bereits 50 Mitarbeiter: 15 Führungskräfte und 35 Arbeiter. Der Bedarf des amerikanischen Marktes muss gedeckt werden, jedoch zu konkurrenzfähigen Preisen. Auf der Tagesordnung: Produktion von Arti'stick, preiswerten Farben und Kinderfarben. Die Fertigungsstätte ist ein wichtiges Element in der Entwicklung der Firma.
2003
Eine Zwillingsfabrik am anderen Ende der Welt

■ Pébéo tritt "Mécènes du Sud" bei

Seit seiner Gründung 2003 macht der Firmenverein "Mécènes du Sud" seine besondere Rolle in der französischen Mäzenenlandschaft geltend. Getreu der Mission zur Unterstützung von Künstlern ist Pébéo eine der Gründungsfirmen ...
Pébéo tritt "Mécènes du Sud" bei

■ Pébéo tritt "Mécènes du Sud" bei

Die von dem selben Enthusiasmus getragenen Mäzene verfolgen ein zentrales Ziel: künstlerischen Projekten mit einer neuartigen kollektiven Aktion Unterstützung zu bieten, und Jahr für Jahr weitere Firmen hinzuzugewinnen. In der Überzeugung, dass die Kunst unserer Zeit Fantasie und Innovationskraft in der Gesellschaft stimuliert, bekräftigen die Mäzene des Südens: "Das Unternehmen ist auch ein kultureller Akteur." 2005 wird Eric Chaveau Vorsitzender des Vereins ...

■ Das Phänomen Arti'stick

: Pébéo ist einer der ersten am Markt mit diesem spielerischen, kreativen, einfach verwendbaren und völlig neuartigen Produkt. Das Prinzip:
Das Phänomen Arti'stick

■ Das Phänomen Arti'stick

Die Motive werden aus der Tube auf eine durchsichtige Trägerfolie gemalt. Die Farbe wird aufgetragen und bildet einen flexiblen, plastikartigen und durchscheinenden Film. Die Kreativ-Sets von Pébéo geben dem Anwender die Möglichkeit, individualisierte Motive und bekannte lustige Figuren zu reproduzieren. Der Vorteil von Arti’stick: Es ist leicht individuell gestaltbar, die verrücktesten Ideen haben freien Lauf. Der Erfolg zeigt sich sofort, vor allem in den USA! Fensterdekoration sind nun allgegenwärtig, vor allem zur Weihnachtszeit oder bei Halloween ...

■ Pébéo Art Contest

Mit jeder Auflage des Pébéo Art Contest bekräftigt das Unternehmen seine vorbehaltlose Berufung als Mäzen und Unterstützer des zeitgenössischen künstlerischen Schaffens ...
Pébéo Art Contest

■ Pébéo Art Contest

Unter der wohlwollenden Schirmherrschaft von Duchamp, Miro, Warhol, Pollock, Haring, Baselitz unterstützt die Firmenleitung von Pébéo zahlreiche Künstler und Kunsthochschulen. Nach den Containern 1996 und den Interieurs in Farben der Fantasie 1997 ist die Spielregel für 1998, Werke "nach der Art des ... " zu realisieren, Inspirationen aus künstlerischen Strömungen seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Nur keine Kopie – es geht darum, Ideen nachzuempfinden und mit Talent umzusetzen. Nach nur dreijährigem Bestehen bekräftigt der Pébéo Art Contest seine internationale Dimension, mit dem jährlich wachsenden Gefühl, Kreation "live" zu ermöglichen, befreit von konservierenden und einengenden Hüllen und Schichten.

■ Arti’stick: Farbe zum Aufkleben!

Pébéo steht am Beginn des internationalen Abenteuers. Mit dem durchschlagenden Erfolg von Arti’stick, einer transparenten, umpositionierbaren Farbe, kommt der Prozess in Schwung! In Amerika wird das Produkt sogar prämiert!
Arti’stick: Farbe zum Aufkleben!

■ Arti’stick: Farbe zum Aufkleben!

Die Verkaufszahlen für Arti’stick explodieren in Deutschland ... Pébéo beschließt, das Produkt vor allem für die Zielgruppe "Kinder" zu vermarkten, doch lassen sich auch die "Großen" begeistern. Das Set hat einen solchen Erfolg, dass eine Produktionslinie in Tunesien geschaffen wird, um das Volumen für den internationalen Markt sicherzustellen. 2001 erhält Arti’stick den Preis "Bestes Produkt des Jahres" von Toys"R"Us in Kanada.
1999
Arti’stick: Farbe zum Aufkleben!
2000
Entwicklung von"Atelier"-Sets

■ Entwicklung von"Atelier"-Sets

Atelier für die, die keines besitzen und die Arbeit unterwegs: Pébéo denkt an alles und an alle, um unsere Kreativität von materiellen Randbedingungen zu befreien.
Entwicklung von"Atelier"-Sets

■ Entwicklung von"Atelier"-Sets

Im Bereich der Hobbykunst ist das "Atelier" von Pébéo ein Koffer mit dem gesamten Material, dass der Anwender benötigt, um die Welt der Kreation auf einfache Weise zu entdecken. Die Erkundung der Künste wird ein Erfolg! Der Atelierkasten ist clever, die Farben sind in Fächern angeordnet: Alles ist darauf angelegt, die Lust an der Kreation zu wecken und farbenfreudige gestalterische Reisen anzuregen.

■ Schaffung von Pébéo Tunesien

Die Entwicklung der Firma gestaltet sich so, dass eine Produktionsstätte in Tunesien errichtet wird ...
Schaffung von Pébéo Tunesien

■ Schaffung von Pébéo Tunesien

Aufgrund des Erfolges von Arti'’stick und der Hobby-Sets reicht der Platz im Werk Gémenos nicht mehr aus, um dem Bedarf nachzukommen ... Zudem will Pébéo die Herstellung der ans Herz gewachsenen, jedoch nicht immer rentablen Schulprodukte beibehalten. Aus diesen Gründen wird die kleine Produktionsstätte Pébéo Tunesien in der Region Zaghouan errichtet. Die Mitarbeiterzahl erreicht schnell ein halbes Hundert, das die weiterhin in Gémenos gefertigten Produkte verpackt und montiert.

■ Pébéos erste Schritte in China

Pébéo entdeckt China zu Beginn des Jahres 2000 ...
Pébéos erste Schritte in China

■ Pébéos erste Schritte in China

Bei seiner Ankunft ist der Fabrikant von der im Umschwung befindlichen Landschaft Shanghais beeindruckt: Eine neue Dynamik ist im Entstehen. Der Unternehmer sieht darin ein interessantes Entwicklungspotenzial. Im Westen der Stadt, an den Ufern des Suzhou wachsen dreißigstöckige Wohnhäuser in den Himmel, während aufgegebene Fabriken dem Verfall ausgesetzt sind. Einige Künstlergruppen nehmen diese alten Mehl- und Textilfabriken jedoch in Beschlag, nach einem Konzept, das auf seltsame Weise an die Hackeschen Höfe Berlins oder die Tate Modern in London erinnert.

■ Pébéo popularisiert die Porzellanmalerei

Porcelaine 150: eine Revolution in jeder Hinsicht! Die aus einem neuartigen wasserlöslichen und warmaushärtenden Kunstharz entwickelte Farbe macht die professionelle Glasur jedermann zugänglich ...
Pébéo popularisiert die Porzellanmalerei

■ Pébéo popularisiert die Porzellanmalerei

Die Strategie des Unternehmens ist einfach: innovative Produkte mit hohem Nutzwert herstellen, die doch leicht zu verwenden sind! Porcelaine 150 kann auf Steingut oder Porzellan aufgebracht und im Haushalts-Backofen bei 150 °C fixiert werden. Das Dekor übersteht wiederholte Spülgänge im Geschirrspüler ausgezeichnet. Ein neuer Erfolg der Firma.

■ Porcelaine 150 erobert die USA!

Porcelaine 150 geht in den Export. In den USA wird es schnell zu einem Erfolg. Handelsketten mit mehr als 1000 Geschäften nehmen es in ihr Programm ...
Porcelaine 150 erobert die USA!

■ Porcelaine 150 erobert die USA!

Die höchsten Verkaufszahlen werden in den USA erzielt. Porcelaine 150 ermöglicht dem Gestalter, ob Amateur oder Profi, eine weitreichende Kreativität: Die Wahl des Materials und der Methoden erlauben ein Spiel mit Effekten, Transparenz und der Intensität der Farben.
Eine neue Auflage mit 46 Farben wird im Fläschchen, in der Tube oder als Stift kommt heraus. Die intensiven und glänzenden, durchscheinenden oder deckenden Farben können auch miteinander vermischt werden. Das Ergebnis ist eine herrliche Glasuroptik.

■ Porcelaine 150 bekommt Nachwuchs!

Bei Pébéo entsteht Vitrea 160! Mit der gleichen "Genetik" wie die Farbe für das Porzellan lässt sich Vitrea auf Glas verewigen – bei 160 °C im Backofen.
Porcelaine 150 bekommt Nachwuchs!

■ Porcelaine 150 bekommt Nachwuchs!

Vitrea 160 ermöglicht es jedermann, den Haushalt individuell zu dekorieren. Die neuen, warmaushärtenden Farben für die Glasmalerei sind im Fläschchen oder – zum leichteren Zeichnen – als Filzstift verfügbar, mit 8 Matt- und 20 Glanzfarben, Konturpaste sowie Malmitteln für Schiller-, Matt- oder Glanzeffekte. Vielfältige Techniken für unterschiedlichste Effekte sind möglich. Dank der genauso leichten Handhabung wie die der Porzellanmalfarben und der Fixierung im einfachen Backofen kann das Schauspiel der Farben die Tafelkunst von nun an auf Dauer verfeinern. Der Erfolg von Porcelaine 150 zieht den von Vitrea 160 nach sich, im Einklang mit den Trends des Augenblickes.
1998
Pébéo popularisiert die Porzellanmalerei
1996 2003

2005

Ehrung durch eine Stadt in China

■ Das Geschäft in China: Pébéo lüftet das Geheimnis!

In China erfolgreich zu werben ist eine gigantische Aufgabe. Pébéo gelingt das Meisterstück. Bedienungsanleitung ... la prouesse. Pébéo réussit un tour de maître. Mode d’emploi…
Das Geschäft in China: Pébéo lüftet das Geheimnis!

■ Das Geschäft in China: Pébéo lüftet das Geheimnis!

Um ins Geschäft zu kommen, gibt es zwei Lösungen: entweder eine Medienkampagne mit großem Werbeaufwand, oder – entsprechend dem Budget oder den Zielmärkten – in kleinerem Maßstab, mit langer Kleinarbeit zur Anpassung der Kommunikation an die Kundschaft. Pébéo China wählt die zweite Option. Die Produktionseinheit und Marketingabteilung vor Ort passen kurzfristig eine Tube an, ein Etikett, ein Verkaufhilfsmittel ... Die Devise: dem Kunden das Produkt verständlich machen – mit einer vollständigen Übersetzung der Etiketten, die über die gesetzlich vorgeschriebenen Elemente weit hinausgeht. Und schließlich – die visuelle Erscheinung den regionalen Referenzen und dem Entwicklungsstand des Marktes anpassen.

■ Ehrung durch eine Stadt in China

Eric Chaveau wird als Chef des Standorts Kunshan von den örtlichen Funktionären der Kommunistischen Partei zum Ehrenbürger ernannt ...
Ehrung durch eine Stadt in China

■ Ehrung durch eine Stadt in China

Die Stadt Kunshan, die die Pébéo-Fabrik beherbergt, würdigt damit die Qualität der Anlagen und die Beziehungen, die der Hersteller in der Stadt aufgebaut hat. Die Anstrengungen - in sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht - werden in China hoch anerkannt. Eine Feier zur Würdigung der Unternehmer mit den Stadtoberen wird ausgerichtet – eine unvergleichliche Ehre. Als Beigabe zu diesem Preis gibt es – ein Jahresabonnement der Stadtzeitung!

■ Touch - Farbe im Relief!

Die in China hergestellte, jedoch in Gémenos entwickelte Touch-Farbe wird ein voller Erfolg, mit mehreren Millionen verkauften Fläschchen weltweit. Die Tube wird in 17 verschiedenen Sprachen beschriftet.
Touch - Farbe im Relief!

■ Touch - Farbe im Relief!

Früher gab es sehr beliebte Stifte mit Flüssigfarbe für viele Untergründe. Von nun ab gibt es etwas Besseres: Glitter Touch in den Variationen Kristall, Glanz, Volumen, Perlen und Metall. Ein einfacher Druck auf den Stift und die Relieffarbe fließt. Das aufgebaute Volumen bleibt auch beim Trocknen erhalten. Auf vielfältigsten Untergründen ergeben sich unbegrenzte Anwendungsideen, sogar Modeschöpfer und Designer nutzen die Farbe, um ihre Kreationen zu individualisieren.

■ Pébéo erhält ein Label!

Gemeinsam mit Unternehmen wie Van Cleef & Arpels oder Baccarat erhält Pébéo aus den Händen des für die mittelständische Industrie zuständigen Ministers das Label "Unternehmen der lebendigen Tradition" ...
Pébéo erhält ein Label!

■ Pébéo erhält ein Label!

Die Ehrung würdigt die 80-jährige Tätigkeit des Unternehmens, die Qualität der Produkte, Innovation, Know-how und die Mitarbeiter, die die Firma ausmachen. Auch die Begeisterung für die Kunst, die Bewahrung traditioneller Techniken, die engen Beziehungen zu den Künstlern und die internationale Ausstrahlung der Firma sind Gründe für die Auszeichnung. Im selben Jahr wird Pébéo in China erneut geehrt!

■ Pébéo als bester französischer Mittelständler in China geehrt!

Guillaume Lefebure, Geschäftsführer von Pébéo China, erhält aus den Händen des französischen Präsidenten den Preis des besten mittelständischen Unternehmens in China ...
Pébéo als bester französischer Mittelständler in China geehrt!

■ Pébéo als bester französischer Mittelständler in China geehrt!

Nach der Würdigung 2005 durch die Chinesen selbst, wird das zuhause frisch ausgezeichnete "Unternehmen der lebendigen Tradition" von den Landsleuten nun in China geehrt. Für den Hersteller ein Erfolg auf ganzer Linie! Im eigenen Land und international anerkannt: Pébéo hat es geschafft und ist nun wirtschaftlich und sozial in diesem Riesenland verankert! Neben der Marketingwirkung wird auch die Umsatzentwicklung begrüßt ...

2007

Pébéo erhält ein Label!

■ Robert Chaveau verewigt Fernandels Kuh

Die Kuhparade, oder Cow Parade, ein internationales Event der zeitgenössischen Straßenkunst stellt lebensgroß gestaltete Kühe in die Städte: Marseille liegt auf dem Pfad der Kühe ...
 Robert Chaveau verewigt Fernandels Kuh

■ Robert Chaveau verewigt Fernandels Kuh

Pébéo ist wieder einmal mit von der Partie. Robert Chaveau ergreift die Kuh bei den Hörnern und verwandelt sie in "Marguerite", den berühmten Star des Films "Ich und die Kuh" von Henri Verneuil ... Sie wird von Stadt zu Stadt reisen, wie die bekannte Begleiterin des Komikers Fernandel. Mit vorgestrecktem Kinn erinnert sie an die Mimik des Schauspielers. In ihrem perlmuttfarbenen, blumenübersäten Gewand drückt sie das Glück aus, frei zu sein ... Ein Symbol für das Unternehmen. Heute genießt sie ihre verdiente Rente am Firmensitz in Gémenos.

■ Pébéo mit neuen Produkten

Farben müssen nicht starr bleiben, ganz im Gegenteil: Pébéo führt neue Produkte bei den traditionellen und modernen Ölfarben ein ...
Pébéo mit neuen Produkten

■ Pébéo mit neuen Produkten

Mit den Dyna-Farben auf Basis neuartiger Pigmente, die das Licht je nach Betrachtungswinkel verschiedenfarbig zurückwerfen, kann der Künstler seinen Kreationen Glanz, Dynamik und Modernität verleihen. Diese Eigenschaften werden von den größten Künstlern anerkannt, wie Robert Combas (siehe das Interview im Bereich "Künstler im Gespräch").

■ Farbe gegen die Krise

Die Krise umgreift die Welt ... Die Farbenmacher widerstehen jedoch den grauen Zeiten, denn der Rückzug in das gemütliche Heim, "Cocooning", wird zum Trend des Augenblicks. So bleiben die Kunden den Produkten für Kunst, Hobby und Erziehung treu – beständigen Begleitern des Lebens in der Familie ...
Farbe gegen die Krise

■ Farbe gegen die Krise

Auf den Märkten präsent zu sein, die das Wachstum von morgen bedeuten, hat das Unternehmen verstanden. Pébéo erreicht das 102. Land ... Drei Länder kommen für den Farbenmacher 2009 hinzu: Kosovo, Kasachstan und Litauen ... In der Fabrik in China werden nicht weniger als 3000 Produkte hergestellt, vor allem für das Einstiegssegment. In China und anderswo bleibt Pébéo die Firma, die sie immer war: eine moderne und innovative Marke, die von der Ästhetik lebt und sich an verschiedenste Kulturen und Situationen anzupassen weiß.

■ Pébéo-Bus in Madrid

Mit einer bahnbrechenden Werbeaktion für die spanischen Kunsthochschulen gewinnt Pébéo Kunststudenten und -professoren in den Straßen Madrids ...
Pébéo-Bus in Madrid

■ Pébéo-Bus in Madrid

Künstler und Lehrer fanden beim Hersteller seit jeher ein offenes Ohr. Zahlreiche Produkte entstanden aus dieser besonderen Verbindung. Um daran anzuknüpfen, beschließt die Firma, den Kontakt einmal mehr zu suchen – in einem Bus in den Farben Pébéos: Die Firma händigt Produkte und präzise, nützliche Informationen zu den möglichen Techniken aus. Die Farben setzen ihre Reise fort!

2009

Pébéo mit neuen Produkten

2008

P.BO deco: Farben beleben den Bildschirm!

■ P.BO deco: Farben beleben den Bildschirm!

Die Farben kommen ins Haus, die Innenausstattung wird zur "Mode" – für Pébéo der ideale Zeitpunkt zum Einstieg in die Welt der Dekoration!
P.BO deco: Farben beleben den Bildschirm!

■ P.BO deco: Farben beleben den Bildschirm!

Die Dekoration ist "en vogue" und längst nicht mehr nur ein Hobby unter anderen. Pébéo sieht darin die Möglichkeit, sich neu zu positionieren und auch hier neue Ideen zu kreieren! Pébéo springt auf den Zug und ruft eine neue Marke ins Leben: P.BO deco. Dieser Ansatz führt zur einer Kollektion ultramoderner, innovativer und erschwinglicher Farben und von Kreativ-Sets mit Wandmalschablonen, die jedes Zimmer einzigartig machen. Kein Wunder, dass sich die Pébéo-Produkte auch in der Ausstattung von Fernsehsendungen und auf den Websites der Sender gut machen. So entsteht auch bald eine Zusammenarbeit mit der Prominenz auf diesem Gebiet.

■ Pébéo leitet die "Mäzene des Südens"

Seit 2005 ist Eric Chaveau Vorsitzender des Vereins "Mécènes du Sud" ... Die Begeisterung für die Künste, die Pébéo im Blut hat, findet hier ihren Platz in einem kollektiven Engagement: "Marseille 2013"!
Pébéo leitet die "Mäzene des Südens"

■ Pébéo leitet die "Mäzene des Südens"

In Marseille bieten die Workshops des Euroméditerranée-Projektes den Mäzenen des Südens die Gelegenheit, ihr Vorhaben umzusetzen und Startkapital für die Aktionen der Künstler aufzubringen, denn die Kreation soll leben! Über die Aktionen des Vereins hinaus unterstützt Pébéo den von der Monumenta 2007 (Anselm Kiefer) und 2008 (Richard Serra) in Gang gesetzten kulturellen Prozess, ein weiterer Schritt ins Mäzenat. Der Hersteller bringt Know-how und die Qualität seiner Produkte in die pädagogischen und spielerischen Workshops ein, die speziell für Schüler und Jugendliche geschaffen wurden.

■ Kunst wird erschwinglich mit der Affordable Art Fair (China)

Pébéo unterstützt das Konzept der "Affordable Art Fair", Liebhabern rund um die Welt den Erwerb von Kunstwerken zu ermöglichen, ohne dabei "arm zu werden" ...
Kunst wird erschwinglich mit der Affordable Art Fair (China)

■ Kunst wird erschwinglich mit der Affordable Art Fair (China)

In Peking ist die AAF die einzigartige Gelegenheit, sich zeitgenössische Kunstwerke (Gemälde, Fotografien, Comics und Skulpturen) zu angemessenen Preisen zu beschaffen: Die ca. 600 Werke werden für weniger als 8.000 Yuan (= 860 Euro) verkauft. In der Überzeugung, dass Kunst dem Menschen dienen soll, stiftet Pébéo Preise für die Aktion, die darauf abzielen: die Kunst und ihre Botschaft fördern, Künstler mit Materialien von Pébéo zu unterstützen und den Besuchern die Gelegenheit zu bieten, zu Sammlern zu werden.
2005 2009

2011

Die Innovationen reihen sich aneinander

■ Die Innovationen reihen sich aneinander.

Mit Fantasy, der patentierten Palette für unterschiedliche Unterlagen, verschiebt der Hersteller erneut die Grenzen der Kreativität mit überraschenden Effekten.
Die Innovationen reihen sich aneinander.

■ Die Innovationen reihen sich aneinander.

Auf eine flache, horizontale Oberfläche gegossen, wie Glas, Stoff, Metall, Kunststoff, Porzellan ... zieht sich die Farbe Fantasy Prisme oder Fantay -Moon von alleine oder unter dem Stab des Malers zurück, dehnt sich aus, windet sich, um originelle und abstrakte Kombinationen von Texturen und Muster zu erfinden. Und wenn die Stoffe ohne Hemmungen zwischen Opazität und Opaleszen spielen, wird Ihre Schöpfung ein wahres Kunstwerk voller Emotionen ...
Fantasy Prisme und Moon sind Farben, die sich leicht mit anderen Farbpaletten verbinden lassen, vom Stil Glasmalerei, Reliefringe, Studio Acrylics ...

■ Pébéo - Mäzen seit eh und je

Pébéo, bereits in vielen Bildungsprojekten mit unterschiedlichsten Zielgruppen engagiert, förder jetzt Monumenta. Bei dieser Gelegenheit nimmt Anish Kapoor exklusiv für Pébéo mit seinem Künstlerblick seine Beziehung zwischen der Bedeutung und Dimension in Augenschein....
Pébéo - Mäzen seit eh und je

■ Pébéo - Mäzen seit eh und je

Pébéo, bereits in vielen Bildungsprojekten mit unterschiedlichsten Zielgruppen engagiert, förder jetzt Monumenta. Bei dieser Gelegenheit nimmt Anish Kapoor exklusiv für Pébéo mit seinem Künstlerblick seine Beziehung zwischen der Bedeutung und Dimension in Augenschein....

2012

La 4ème génération fait son entrée chez Pébéo

■ Die vierte Generation hält Einzug bei Pébéo

Antoine Chaveau ist die vierte Generation - der Sohn von Eric trat in das Unternehmen ein und wurde kaufmännischer Direktor für den Export, verantwortlich für den Nahen Osten; für den Maghreb; für Indien und Osteuropa.
Die vierte Generation hält Einzug bei Pébéo

■ Die vierte Generation hält Einzug bei Pébéo

Antoine Chaveau ist die vierte Generation - der Sohn von Eric trat in das Unternehmen ein und wurde kaufmännischer Direktor für den Export, verantwortlich für den Nahen Osten; für den Maghreb; für Indien und Osteuropa.

■ Espace Pébéo in Gémenos

Das Espace Pébéo in Gémenos lädt das Publikum in seinen neuen Räumlichkeiten von Pébéo ein, hinter die Kulissen von Erfindungen,Talenten und Geschichten einzutauchen, als lebendige Hommage an die Farbe und alle Schöpfer.
Anlässlich der Eröffnung des Espace Pébéo hat sich Robert Chaveau in den Räumlichkeiten eingerichtet, um seine Serie "Es war einmal China" auszustellen. In diesem Fresko, aufgebaut wie ein Epos, bietet uns der Künstler seine Sicht auf ein China an, das er während seiner Reisen entdeckt hat: Die Menschlichkeit, die seine Portraitgallerie offenlegt, spiegelt seine Begegnungen wieder, die er auf seinen vielen Reisen zwischen Tradition und Moderne gemacht hat.
Espace Pébéo in Gémenos

■ Espace Pébéo in Gémenos

Das Espace Pébéo in Gémenos lädt das Publikum in seinen neuen Räumlichkeiten von Pébéo ein, hinter die Kulissen von Erfindungen,Talenten und Geschichten einzutauchen, als lebendige Hommage an die Farbe und alle Schöpfer.
Anlässlich der Eröffnung des Espace Pébéo hat sich Robert Chaveau in den Räumlichkeiten eingerichtet, um seine Serie "Es war einmal China" auszustellen. In diesem Fresko, aufgebaut wie ein Epos, bietet uns der Künstler seine Sicht auf ein China an, das er während seiner Reisen entdeckt hat: Die Menschlichkeit, die seine Portraitgallerie offenlegt, spiegelt seine Begegnungen wieder, die er auf seinen vielen Reisen zwischen Tradition und Moderne gemacht hat.

■ Mäzen von Louvre.fr

Pébéo stellt all sein Wissen in den Dienst der Farbe und wird Mäzen von Louvre.fr. Eine Partnerschaft, die wie selbstverstänlich zustande kommt, eine hervorragende Gelegenheit, möglichst vielen Menschen sein Universum an Farben zu zeigen.
Copyright Foto: Grégoire
Mäzen von Louvre.fr

■ Mäzen von Louvre.fr

Pébéo stellt all sein Wissen in den Dienst der Farbe und wird Mäzen von Louvre.fr. Eine Partnerschaft, die wie selbstverstänlich zustande kommt, eine hervorragende Gelegenheit, möglichst vielen Menschen sein Universum an Farben zu zeigen.
Copyright Foto: Grégoire

2013

Ein bedeutsames Jahr.

■ Ein bedeutsames Jahr.

Pébéo, das Unternehmen des lebendigen Erbes, wird wieder einmal von Namta (Minneapolis - USA) ausgezeichnet, das seine neuen patentierten Produkte bewertet, einschließlich Fantasy, sein innovativstes. Das Konzept erblickt das Licht die Welt, das Treffen zwischen Mischtechniken und Pébéo fand in Kanada statt.
Ein bedeutsames Jahr.

■ Ein bedeutsames Jahr.

Pébéo, das Unternehmen des lebendigen Erbes, wird wieder einmal von Namta (Minneapolis - USA) ausgezeichnet, das seine neuen patentierten Produkte bewertet, einschließlich Fantasy, sein innovativstes. Das Konzept erblickt das Licht die Welt, das Treffen zwischen Mischtechniken und Pébéo fand in Kanada statt.

■ Das Mixed Media-Konzept: eine Strömung, die von überall her entstanden ist

Das Mixed Media-Konzept antwortet auf einen neuen Trend, ausgedrückt in einem Angebot, in dem vormals getrennte Produkte miteinander interagieren.
Hergestellt von Meisterhänden, die es wagen, die Regeln zu übertreten und hemmungslos alle Komponenten miteinander zu vermischen. Der "Mixed Media" revolutioniert dieses Konzept, indem es dem Künstler, ob Profi oder Amateur, eine Vielzahl von Techniken zur Anwendung bietet. Mit seinen kristallinen Harzen, Glasmalereifarben, Effektfarben, Blattgold, wagt die bildhafte und skulpturale Reise noch nie gesehene Begenungen: Opaleszenz, transparente und glänzend Farben wie Glas, Überlagerungen von Farben, Reliefs, Collagen, versiegelten Stahllösen ... Die Finishes sind perfekt und die Ergebnisse oft überraschend. Die Technik ist einfach und stellt sich in den Dienst der Vorstellungswelt des Künstlers.
Somit wurde ein neues Medium geschaffen: "Inspiration Mixed Media", ein interaktives Magazin in mehreren Sprachen, zusammen mit einem Produktkatalog für die gesamte Palette von Mixed Media. Dieses E-mag bietet eine enorme Menge an Multimedia-Informationen auf einem Dokument und stellt dem Leser alle zugänglichen und permanenten Hilfsmittel zur Verfügung. Diese Publikationen werden somit selber Informationsmedien, praktische Leitfaden und Zentren für Hilftsmittel.
Das Mixed Media-Konzept: eine Strömung, die von überall her entstanden ist

■ Das Mixed Media-Konzept: eine Strömung, die von überall her entstanden ist

Das Mixed Media-Konzept antwortet auf einen neuen Trend, ausgedrückt in einem Angebot, in dem vormals getrennte Produkte miteinander interagieren.
Hergestellt von Meisterhänden, die es wagen, die Regeln zu übertreten und hemmungslos alle Komponenten miteinander zu vermischen. Der "Mixed Media" revolutioniert dieses Konzept, indem es dem Künstler, ob Profi oder Amateur, eine Vielzahl von Techniken zur Anwendung bietet. Mit seinen kristallinen Harzen, Glasmalereifarben, Effektfarben, Blattgold, wagt die bildhafte und skulpturale Reise noch nie gesehene Begenungen: Opaleszenz, transparente und glänzend Farben wie Glas, Überlagerungen von Farben, Reliefs, Collagen, versiegelten Stahllösen ... Die Finishes sind perfekt und die Ergebnisse oft überraschend. Die Technik ist einfach und stellt sich in den Dienst der Vorstellungswelt des Künstlers.
Somit wurde ein neues Medium geschaffen: "Inspiration Mixed Media", ein interaktives Magazin in mehreren Sprachen, zusammen mit einem Produktkatalog für die gesamte Palette von Mixed Media. Dieses E-mag bietet eine enorme Menge an Multimedia-Informationen auf einem Dokument und stellt dem Leser alle zugänglichen und permanenten Hilfsmittel zur Verfügung. Diese Publikationen werden somit selber Informationsmedien, praktische Leitfaden und Zentren für Hilftsmittel.

■ Leidenschaft für die Kunst Marseille Kulturhauptstadt Europas, Pébéo unterstützt ein Projekt

Geschaffen von der Europäischen Union im Jahr 1985, ist der Titel Europäische Kulturhauptstadt ein einzigartiges Label.
Im Rahmen der Ateliers der Euroméditerranée Marseille Provence 2013 empfängt Pébéo eine dort ansässige Künstlerin: Das Atelier von Marie Angeletti.
Zwischen der Künstlerin Marie Angeletti und Pébéo, ist es die menschliche Beziehung, die das Kunstprojekt geführt hat. Die Künstlerub bot den Mitarbeitern eine Zusammenarbeit während deren Arbeitszeit an, damit sie sich am kreativen Prozess und an der Ausstellung innerhalb der Werkshalle von Gémenos beteiligen. Die Teams von Pébéo von Gémenos und von seinem chinesischen Partner haben Marie Angeletti mehrere Wochen lang auf ihren Arbeitsplätzen empfangen. Eine Überlappung zwischen ihrer Arbeit und dem, was alle ihr vorgeschlagen haben. Das letzte Werk, Ergebnis dieses engen künstlerischen Einverständnis wurde im Herzen der beiden in Betrieb befindlichen Werkshallen ausgestellt, die somit nicht nur ein dekoratives Element im Universum der Mitarbeiter wurden, sondern auch eine Fragestellung über die Voraussetzung und die Möglichkeit eines eigenständigen Kunstwerkes.
Copyright Foto: Grégoire
Leidenschaft für die Kunst Marseille Kulturhauptstadt Europas, Pébéo unterstützt ein Projekt

■ Leidenschaft für die Kunst Marseille Kulturhauptstadt Europas, Pébéo unterstützt ein Projekt

Geschaffen von der Europäischen Union im Jahr 1985, ist der Titel Europäische Kulturhauptstadt ein einzigartiges Label.
Im Rahmen der Ateliers der Euroméditerranée Marseille Provence 2013 empfängt Pébéo eine dort ansässige Künstlerin: Das Atelier von Marie Angeletti.
Zwischen der Künstlerin Marie Angeletti und Pébéo, ist es die menschliche Beziehung, die das Kunstprojekt geführt hat. Die Künstlerub bot den Mitarbeitern eine Zusammenarbeit während deren Arbeitszeit an, damit sie sich am kreativen Prozess und an der Ausstellung innerhalb der Werkshalle von Gémenos beteiligen. Die Teams von Pébéo von Gémenos und von seinem chinesischen Partner haben Marie Angeletti mehrere Wochen lang auf ihren Arbeitsplätzen empfangen. Eine Überlappung zwischen ihrer Arbeit und dem, was alle ihr vorgeschlagen haben. Das letzte Werk, Ergebnis dieses engen künstlerischen Einverständnis wurde im Herzen der beiden in Betrieb befindlichen Werkshallen ausgestellt, die somit nicht nur ein dekoratives Element im Universum der Mitarbeiter wurden, sondern auch eine Fragestellung über die Voraussetzung und die Möglichkeit eines eigenständigen Kunstwerkes.
Copyright Foto: Grégoire

2014

Die Palette von Setacolor erweitert sich.

■ Die Palette von Setacolor erweitert sich

Wenn die großen Modedesigner sich der Farben von Setacolor bemächtigen, ist das Ergebnis erstaunlich.
Angefangen mit den Farben von Setacolor Opaque bis zu den Farben von Setacolor Moiré und Perlmutt für einen glänzenden Look! Für helle Stoffe bevorzugen Sie die fluoriszierenden und glitzernden Farben von Setacolor! Um Ihre farbenfrohe Kollektion zu kreieren, mischen Sie die Farben und die Effekte! Für Spezialeffekte: Nutzen Sie die Hilfsmittel Setacolor und Setacolor 3D. Und das Gewebe zu veredeln, reicht oft nur ein einfacher Einsatz mit dem Filzstift Setaskrib +, um dem ganzen einen Hauch von Glanz zu geben. Die Palette von Setacolor wurde in enger Zusammenarbeit mit den großen Namen der Modewelt angereichtert und bearbeitet.
Die Palette von Setacolor erweitert sich

■ Die Palette von Setacolor erweitert sich

Wenn die großen Modedesigner sich der Farben von Setacolor bemächtigen, ist das Ergebnis erstaunlich.
Angefangen mit den Farben von Setacolor Opaque bis zu den Farben von Setacolor Moiré und Perlmutt für einen glänzenden Look! Für helle Stoffe bevorzugen Sie die fluoriszierenden und glitzernden Farben von Setacolor! Um Ihre farbenfrohe Kollektion zu kreieren, mischen Sie die Farben und die Effekte! Für Spezialeffekte: Nutzen Sie die Hilfsmittel Setacolor und Setacolor 3D. Und das Gewebe zu veredeln, reicht oft nur ein einfacher Einsatz mit dem Filzstift Setaskrib +, um dem ganzen einen Hauch von Glanz zu geben. Die Palette von Setacolor wurde in enger Zusammenarbeit mit den großen Namen der Modewelt angereichtert und bearbeitet.

■ Ausstellung des Künstlers Tomosuke in Gémenos bei Pébéo

Ein schönes Treffen und eine Verbindung zwischen Pébéo und japanischen Künstlergemeinschaft. Zwischen Moderne und japanischer Tradition, hat der Künstler seiner Arbeit eine besondere Sensibilität verliehen.
Ausstellung des Künstlers Tomosuke in Gémenos bei Pébéo

■ Ausstellung des Künstlers Tomosuke in Gémenos bei Pébéo

Ein schönes Treffen und eine Verbindung zwischen Pébéo und japanischen Künstlergemeinschaft. Zwischen Moderne und japanischer Tradition, hat der Künstler seiner Arbeit eine besondere Sensibilität verliehen.

■ Pébéo in Großbritannien

Nach Southampton zieht Pébéo nun nach London um, eröffnet dort ein Espace Pébéo und bietet Malateliers an, die von Künstlern geleitet werden, die die Ergebnisse der Kunst des "Mixed Media" entdecken.
Pébéo in Großbritannien

■ Pébéo in Großbritannien

Nach Southampton zieht Pébéo nun nach London um, eröffnet dort ein Espace Pébéo und bietet Malateliers an, die von Künstlern geleitet werden, die die Ergebnisse der Kunst des "Mixed Media" entdecken.
2010 2014

2015

Pébéo mit neuem Vorstand.

■ Pébéo mit neuem Vorstand.

Eric Chaveau gibt die Ernennung von Jacques Joly als neuen Vorstandsvorsitzenden von Pébéo bekannt, er verfügt über 20 Jahre Erfahrung im Kunstsektor, insbesondere auf internationaler Ebene, und hat die Aufgabe, die internationale Entwicklung der Marke zu beschleunigen und die Führungsrolle von Pébéo zu behaupten.
Um die Präsenz der Marke in Südamerika zu verstärken, wurde eine Tochtergesellschaft in Chile eröffnet, damit Pébéo dauerhaft auf diesem wachsenden Markt aufgestellt ist.

Pébéo mit neuem Vorstand.

■ Pébéo mit neuem Vorstand.

Eric Chaveau gibt die Ernennung von Jacques Joly als neuen Vorstandsvorsitzenden von Pébéo bekannt, er verfügt über 20 Jahre Erfahrung im Kunstsektor, insbesondere auf internationaler Ebene, und hat die Aufgabe, die internationale Entwicklung der Marke zu beschleunigen und die Führungsrolle von Pébéo zu behaupten.
Um die Präsenz der Marke in Südamerika zu verstärken, wurde eine Tochtergesellschaft in Chile eröffnet, damit Pébéo dauerhaft auf diesem wachsenden Markt aufgestellt ist.

■ Ausstellung Fountain bei Pébéo.

Von Istanbul bis zur Region von Marseille gibt es ein kleines Stück des Mittelmeers, das der Künstler mit Leidenschaft überwand! Nach 14 Tagen in einer Künstlerresidenz mit dem gesamten künstlerischen Team von Pébéo, hat Künstler Yigit Yazici sein Werk "Fountain" vorgestellt. Warum dieser Name? Denn bei Pébéo sieht er sich "an der Quelle der Farben!"
Ausstellung Fountain bei Pébéo.

■ Ausstellung Fountain bei Pébéo.

Von Istanbul bis zur Region von Marseille gibt es ein kleines Stück des Mittelmeers, das der Künstler mit Leidenschaft überwand! Nach 14 Tagen in einer Künstlerresidenz mit dem gesamten künstlerischen Team von Pébéo, hat Künstler Yigit Yazici sein Werk "Fountain" vorgestellt. Warum dieser Name? Denn bei Pébéo sieht er sich "an der Quelle der Farben!"

2016

Der 4ARTIST MARKER

■ Der 4ARTIST MARKER

Pébéo hat sich schon immer für Künstler interessiert und ein Künstler zu sein ist vor allem Ausdruck einer grundlegenden Freiheit.
Pebeo lanciert die Palette 4ARTIST MARKER, auf Ölbasis, mit 18 unterschiedlichsten und stark pigmentierten Farben und einer Auswahl an gut unterscheidbaren Dochten, empfohlen für eine Anwendung in der Graphischen Kunst und der schönen Künste, sie bietet dank seiner starken Pigmentierung einen hervorragenden UV-Schutz. Für experimentelle Effekte übernimmt der 4ARTIST MARKER das Mixed Media und ermöglicht es dem Künstler ein Werk zu vervollständigen, das mit den Mixed Media Farben geschaffen wurde.
Der 4ARTIST MARKER

■ Der 4ARTIST MARKER

Pébéo hat sich schon immer für Künstler interessiert und ein Künstler zu sein ist vor allem Ausdruck einer grundlegenden Freiheit.
Pebeo lanciert die Palette 4ARTIST MARKER, auf Ölbasis, mit 18 unterschiedlichsten und stark pigmentierten Farben und einer Auswahl an gut unterscheidbaren Dochten, empfohlen für eine Anwendung in der Graphischen Kunst und der schönen Künste, sie bietet dank seiner starken Pigmentierung einen hervorragenden UV-Schutz. Für experimentelle Effekte übernimmt der 4ARTIST MARKER das Mixed Media und ermöglicht es dem Künstler ein Werk zu vervollständigen, das mit den Mixed Media Farben geschaffen wurde.

■ Begeistern Sie sich für die Deko, es liegt in der Luft!

Die Kreation in all ihren Formen mit der neuen Palette Deko von Pébéo. Eine wahre Inspirationsquelle, um in aller Einfachheit zu kreieren. Das Konzept "deco" von Pébéo bietet eine breite Palette an dekorativen Acryl-Farben als Spray und DecoMarker aus Acryl.
Begeistern Sie sich für die Deko, es liegt in der Luft!

■ Begeistern Sie sich für die Deko, es liegt in der Luft!

Die Kreation in all ihren Formen mit der neuen Palette Deko von Pébéo. Eine wahre Inspirationsquelle, um in aller Einfachheit zu kreieren. Das Konzept "deco" von Pébéo bietet eine breite Palette an dekorativen Acryl-Farben als Spray und DecoMarker aus Acryl.
2015 2016